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Kein Haustier zum Kuscheln

Vogelspinne Kein Haustier zum Kuscheln

Leander, Lovis und Joshua interessieren sich für Vogelspinnen und haben sich über die Tiere und ihre Haltung einmal näher informiert.

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Eine Vogelspinne ist kein Haustier zum Kuscheln.

Quelle: bpmn/Pixelio

Wohratal. Auf der Welt gibt es rund 900 verschiedene Vogelspinnenarten, von denen einige Arten bis zu 28 cm groß werden können. Sie kommen weltweit in den tropischen und subtropischen Gebieten vor und bevorzugen daher ein warmes Klima.
Vogelspinnen fressen alles, was sie überwältigen können. Insbesondere sind dies größere Insekten wie Grillen oder Heuschrecken, aber auch kleine Nagetiere wie Mäuse oder andere kleinere Tiere. Vorn am Vorderkörper befinden sich die Beißklauen. Hiermit erfasst die Spinne ihre Beute und spritzt ihr das Spinnengift ein. Für den Menschen ist der Biss der Vogelspinne nicht tödlich. Er verursacht jedoch Schmerzen, ähnlich einem Wespenstich. Jedoch können allergische Reaktionen oder durch Keime übertragene Krankheiten auch zu ernsteren Folgen bis hin zum Tod führen.
Seitlich hat die Vogelspinne vier Beinpaare, insgesamt also acht Beine. Sie hat auch mehrer Augen, mit denen sie aber nur schlecht sehen kann. Mit den Hauptaugen sieht sie Farben und Bilder und mit den Nebenaugen nimmt sie Bewegungen wahr.

Versteck für Achtbeiner

Nicht alle Arten eignen sich zur Haltung in einem Terrarium. Als besonders gutmütig bekannt ist die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne. Diese Spinne wird etwa vier bis acht Zentimeter groß. Zu ihrer Verteidigung hat sie an ihrem Hinterleib und den hinteren Beinen zusätzlich sogenannte Brennhaare, die im Verteidigungsfall dem Angreifer entgegengeschleudert werden und dann zu einem starken Brennen führen.
Für die häusliche Haltung wird ein Terrarium mit eines Mindestgrundfläche von 30 x 40 cm und einer Höhe von etwa 50 cm benötigt. Der Boden muss mit einem Substrat bedeckt sein.  Das kann ungedüngte Blumenerde oder Torf sein. Eine Wasserschale und ein Unterschlupf aus Korkrinde für die Spinne sowie eine angemessene Bepflanzung dürfen nicht fehlen.

von Leander Jünger, Lovis Kurz und Joshua Amort, Klasse 6a, Mittelpunktschule Wohratal

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