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Hebamme hilft bei schwerer Geburt

Geburtshilfe in Honduras e.V. Hebamme hilft bei schwerer Geburt

Melani Trofimow, eine Hebamme aus dem Geburtshaus Marburg, war im Februar und März 2013 für fünf Wochen in Honduras in Mittelamerika.

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Hebamme Melani Trofimow war in Honduras.

Quelle: Privat

Marburg. Dort unterstützte sie die Arbeit des Vereines Geburtshilfe in Honduras e.V./ Dar a Luz. Dieser Verein organisiert die Hilfe von Krankenschwestern, Ärzten, Doulas, Hebammen und Geburtsbegleiterinnen aus Europa und den USA in Honduras.

Die Hauptaufgabe ist es, den Ärzten und Krankenschwestern Geburtstechniken und Zuwendung zu vermitteln. Außerdem werden Sachspenden in die Krankenhäuser mitgebracht. Auch Melani brachte viele Dinge für die Krankenhäuser mit: Fieberthermometer, Blutdruckmessgeräte, Babykleidung, Gymnastikbälle und viele andere Dinge, die dort fehlen.

„Vielen Dank, dass du nach Honduras gekommen bist und unsere Arbeit hier unterstützt. Danke, dass du dein Herz und deine Kraft mit uns teilst“, sagte Silvia Bahr, die Gründerin des Vereines Geburtshilfe in Honduras e.V. Am Anfang reiste Melani Trofimowach Sequatepeque, einer Stadt in den Bergen, und begleitete Geburten in der dortigen Krankenstation Centro de Salud. Sie hielt sowohl in Sequatepeque als auch in La Ceiba einen Vortrag vor den honduranischen Ärzten und Krankenschwestern zum Thema „Natürliche Geburt“. La Ceiba ist eine Stadt an der Karibikküste mit 200 000 Einwohnern. Dort arbeitete sie in einem großen Krankenhaus, wo täglich bis zu 40 Babies zur Welt kommen.

Ihre Aufgabe in den verschiedenen Krankenhäusern und Krankenstationen war es, die Geburtsbedingungen im Gesamten zu verbessern. Auch dass die Frauen über den Geburtsvorgang an sich informiert und aufgeklärt werden und dass sie nicht unnötigem Stress vor, während und nach der Geburt ausgesetzt werden, versuchte Melani den Krankenschwestern und Ärzten zu erklären. Normalerweise kriegen die Frauen ihre Kinder im Krankenhaus von La Ceiba in einem Raum mit mehreren Geburtsstühlen, die sehr unhygienisch sind.

Sie rettete sogar ein Leben

Die größte Herausforderung stellte sich der Hebamme in der Stadt Copan, im Grenzgebiet zu Guatemala. Hier begleitete sie eine Geburt, die durch die Fehllage des Kindes lebensgefährlich erschwert wurde. Das Kind lag mit den Füßen voran im Geburtskanal. Normalerweise wäre in diesem Fall ein Kaiserschnitt notwendig gewesen, aber da das nächste Krankenhaus zweieinhalb Stunden entfernt war, musste ein anderer Weg gefunden werden. Mit Ruhe, liebevoller Zuneigung, und ihrer langjährigen Berufserfahrung begleitete die deutsche Hebamme die gebärende Frau.

So schaffte es die Mutter durch die Hilfe von Melani Trofimow, das Kind gesund zur Welt zu bringen.

von Maya Trofimow und Noa Marie Verroen, 9.Klasse, Freie Waldorfschule Marburg

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