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Gefahr für das Great Barrier Reef

Great Barrier Reef Gefahr für das Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef ist das größte Korallenriff der Welt, es umfasst eine Gesamtfläche von 347800 Quadratkilometer. Das ist eine fast so große Fläche wie Deutschland.

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Das Great Barrier Reef in Australien ist gefährdet.

Quelle: DB

Cairns. Der britische Seefahrer James Cook hat das Riff im Jahr 1770 im Pazifischen Ozean, vor der Ostküste Australiens im Korallenmeer entdeckt. Es wurde im Jahr 1981 zum Weltnaturerbe erklärt und wird als eines der sieben Weltwunder bezeichnet. Das Great Barrier Reef ist mit seinen unzähligen Arten überragend schön und bunt.

Doch das Riff ist vielen Gefahren ausgesetzt. Über zwei Millionen Touristen besuchen das Great Barrier Reef jedes Jahr. Touristen, die dort schnorcheln und tauchen gehen, brechen Stücke des Korallenriffes ab, um ein Andenken zu haben. Durch die Menschen gelangt Müll ins Meer und ins Riff. Es kommt zu einer großen Verschmutzung, die den Korallen schadet. An die Folgen wird nicht gedacht. Massenkorallenbleichung lässt sich auf die globale Erwärmung zurückführen, wie auch die Übersäuerung der Meere durch uns Menschen. Kohlenstoffdioxid hat nachweislich die Wachstumsrate der Steinkorallen reduziert. Ebenso bedrohen eingebürgerte Dornenkronen-Seesterne die Korallen, denn sie saugen die lebenden Korallenpolypen aus ihren Kalkgehäusen und fressen sie auf. Auch die Erwägung, im Riff nach Erdöl zu bohren, ist gefährlich. Schiffe reißen mit ihren Ankern Korallen ab und zerstören sie. Durch küstennahe Landwirtschaft, gelangen giftige Pestizide in das Korallenmeer. Schwere Wetterlagen, wie starke Stürme, werden zu Problemen für das Riff.

Dieses große Korallenriff ist für uns Menschen wichtig, weil die Korallen einen großen Kohlenstoffspeicher haben. Das Riff bietet einen großen Lebensraum für Tiere. Außerdem ist es sehr schön zu bewundern, weswegen es jährlich von vielen Touristen besucht wird.

Doch das Great Barrier Reef und auch andere kleinere Korallenriffe sind gefährdet. Es muss sich jetzt etwas ändern, um die noch existierenden Flächen zu erhalten.

von Rosa von Bethmann, Klasse 7b, Landschulheim Steinmühle

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