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Fußballtrainer mit Pokerface

Jens Keller Fußballtrainer mit Pokerface

Ein Fußballspiel zu schauen ist das eine – darüber zu schreiben etwas völlig anderes. Schülerreporter Moritz Grebe hat das Experiment „Sport-Redakteur“ gewagt.

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Undurchsichtiges Minen-Spiel: Jens Keller

Quelle: Archiv

Marburg. Ein Jens Keller freut sich mehr nach innen. Selbst nach dem überzeugenden Auftreten seiner Mannschaft am Samstag gegen den Rivalen aus Dortmund suchte man erfolglos nach einer Art Gefühlsregung. Doch der für seine Außendarstellung des Öfteren belächelte Keller scheint momentan den richtigen Ton bei seiner Mannschaft zu finden und nimmt durch gute Leistungen der Schalker den Kritikern den Wind aus den Segeln.

Gegen Dortmund musste Keller auf den gelbgesperrten Jermaine Jones verzichten und brachte für diesen Atsuto Uchida von Beginn an. Uchida rückte rechts in die Abwehrkette, Auf Dortmunder Seite bot Trainer Jürgen Klopp überraschend Jakub Blaszczykowski für Marco Reus auf. Außerdem ersetzte Mats Hummel Felipe Santana.
Es war von Beginn an ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel. Die Schalker pressten früh, gingen aggressiv in die Zweikämpfe und erarbeiteten sich in der ersren. Hälfte ein Übergewicht. In der 11. Minute dann traf Draxler nach Flanke von Utchida von der rechten Seite zum 1:0.

Enorme Fortschritte hat Schalke unter  Jens Keller im Konterspiel gemacht. Nach Ballgewinn im Mittelfeld, häufig durch den starken Draxler, ging es einige Male Mitte der 1. Halbzeit blitzschnell nach vorne. Doch auch Dortmund hatte seine Möglichkeiten und war ebenfalls durch Konter gefährlich. Die Schalker jedoch wirkten frischer, wacher, spielten zielstrebiger nach vorne und erhöhten in Folge dessen in der 25. Minute durch Huntelaar auf 2:0. Wieder setzte sich Utchida auf der rechten Flanke durch, wieder war ein Schalker in der Mitte völlig unbedrängt.

Zur 2. Hälfte reagierte Jürgen Klopp und brachte Nuri Sahin und Marco Reus für Kevin Großkreutz und Mats Hummels. Schalke stand nun tiefer, Dortmund kam und agierte spielbestimmend. Ärgerlich für Schalke: In der 54. Minute stieß Huntelaar mit dem eigenen Torwart zusammen und zog sich eine Knieverletzung zu.

Nach schönem Angriff indes und einem Bilderbuchpass von Marco Reus auf Lewandowski gelang diesem der Anschlusstreffer (58.)  In der Schlussphase klärte der bärenstarke Joel Matip einige Male in höchster Not und auch die Schalker kamen durch Konter noch zu guten Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Damit war der zweite Derbysieg der Schalker  gegen die Dortmunder in dieser Saison besiegelt.

von Moritz Grebe, Berufliche Schulen Biedenkopf

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