Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 5 ° wolkig

Navigation:
Freiwillige Feuerwehr wird 80 Jahre alt

Feuerwehr Wittelsberg Freiwillige Feuerwehr wird 80 Jahre alt

In diesem Jahr feiert der Verein Freiwillige Feuerwehr Wittelsberg sein 80-jähriges Bestehen. Ein Fest dazu wird es nicht geben.

Voriger Artikel
Es geht tierisch ab in Cappel
Nächster Artikel
Dautphetal sorgt vor

Die Feuerwehr Wittelsberg feierte ihren 80. Geburtstag.

Quelle: Privat

Wittelsberg. Im Jahre 1933, das genaues Datum ist nicht bekannt, gründeten Wehrführer Heinrich Ludwig und Bürgermeister Rauch die Feuerwehr. Der erste Vorsitzende war Heinrich Ludwig. Im zweiten Weltkrieg durfte es keine Vereine geben, also wurde der Verein am 2. März 1949 von 26 Beteiligten wieder gegründet, so steht es in dem Protokollbuch der Feuerwehr.

Der eingetragene und gemeinnützige Verein unterstützt die Einsatzabteilung, bemüht sich um den vorbeugenden Brandschutz und nimmt aktiv am Vereinsleben teil. Außerdem unterstützt er die Jugendfeuerwehr bei der Anschaffung von deren Uniformen.

Zu Beginn des Vereinslebens bestand der Verein nur aus aktiven Mitgliedern, 1965 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Mittlerweile hat der Verein auch viele passive Mitglieder in seinen Reihen, sagte der erste Vorsitzende Gerhard Staubitz. Die Feuerwehr hatte Ende 2012 238 Mitglieder, davon 15 Männer und 5 Frauen aktiv in der Einsatzabteilung, 14 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr, 13 Männer in der Alters- und Ehrenabteilung.

Entscheidend geprägt wurde er durch den Ehrenvorsitzenden Ludwig Ebinger, der über 40 Jahre erster Vorsitzender war.

Im vergangenen Jahr wurde das 100-jährige Jubiläum der alten Feuerwehrspritze mit einem Feuerwehr-Oldtimertreffen gefeiert. Die Spritze war bis zum Umbau der ehemaligen Raiffeisen-Wäscherei im früheren Rathaus, dann Schwesterhaus, untergebracht. Im Jahre 1990 wurde dann das neue Feuerwehrgerätehaus im Teichweg eingeweiht, erzählte Gerhard Staubitz. Die alte Feuerwehrspritze wurde 1955 durch einen Anhänger mit Tragkraftspritze ersetzt. 1976 wurde ein Löschgruppenfahrzeug mit Vorbaupumpe LF8 in Dienst gestellt. Ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank TSF-W löste 1996 das LF8 ab. Ein VW-Bus des Katastrophenschutzzuges des Landkreises Marburg-Biedenkopf aus dem Jahre 1980, der in Wittelsberg stationiert war, wurde 2010 ins Vereinseigentum übernommen. Im Dezember 2012 kam noch ein Gerätewagen-Gefahrgut hinzu.

In den Anfangszeiten bestand die Uniform aus Jacke, Hose, Gürtel und Lederhelm. Die persönliche Schutzausrüstung heute besteht aus Feuerwehrschutzanzug, Helm mit Nackenschutz, Handschuhe und Schuhwerk.

 von Michaela Staubitz und Tanja Rhiel, Klasse 8G1, Gesamtschule Ebsdorfergrund

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Mit der OP durch das Gartenjahr

Experten-Tipps von der ersten Saat bis zur letzten Ernte

In unseren Video-Beiträgen (oben) erklären die heimischen Direktkandidaten, warum sie nach Berlin in den Bundestag wollen. Wenn heute Wahl wäre, wen würden Sie wählen?

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr