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Fortschritt nur mit Rücksicht auf die Natur

Campus Firmanei Fortschritt nur mit Rücksicht auf die Natur

Das Projekt „Campus Firmanei“ soll voraussichtlich 2020 beendet werden. Die Architektin Bärbel Stadelmann hat alles geplant.

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Die ehemalige Frauenklinik wurde abgerissen. An der Stelle soll die neue Zentrale Universitätsbibliothek (ZUB) entstehen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Zentrales und weitaus größtes Gebäude im „Campus Firmanei“ ist die neue Zentrale Universitätsbibliothek (ZUB). Sie soll auf dem Gelände der ehemaligen Frauenklinik am Alten Botanischen Garten stehen.

Viele Bürger befürchten, dass durch den Campus der Alte Botanische Garten beschädigt wird. Das Gelände steht seit 1994 unter Denkmalschutz. Auch Horst Wiegand von der Marburger SPD ist entschieden dagegen, dass zusätzliche Wege und Zugänge zum Alten Botanischen Garten angelegt werden. Er befürchtet, dass dann die Fahrradfahrer nicht mehr aus dem Botanischen Garten fernzuhalten seien und die Studenten den Garten als Verbindung zur Mensa benutzten würden.

Auch der „Freundeskreis Alter Botanischer Garten Marburg e. V.“ fordert das Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden auf dringend den vom Freundeskreis entworfenen „10-Punkte-Denkmalschutz-Plan“ umzusetzen. Darin geht es um die schonungsvolle Behandlung des Alten Botanischen Gartens.

Sonja Sell, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bau- und Planungsausschuss, findet, dass der Campus-Neubau ein sinnvolles Projekt sowohl für die Universität als auch für die Stadt Marburg sei, da er zentral liegt und für Studenten gut erreichbar ist.

Bürgermeister Franz Kahle sieht den Campus als Meilenstein in der Universitäts- und Stadtentwicklung: „Mit dem Campus Firmanei legen die Stadt und die Universität gemeinsam eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Philipps-Universität und für die Gestaltung unserer Innenstadt. Der aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Entwurf der neuen Unibibliothek ist herausragend und wird unser Stadtbild an dieser Stelle für Jahrzehnte prägen.“

von Sohal Ramahti, Alexa Fries, Dora Avemarie. Klasse 8a, Elisabethschule Marburg

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