Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Eine asiatische Kampfkunst

Elisabethschule Marburg Eine asiatische Kampfkunst

Taekwondo ist viel mehr als nur Kampf. Neben dem Kampf gibt es noch den Formenlauf (Poomse oder Hyeong) und die Selbstverteidigung (Hosinsul), was sich dann zusammen als Kampfkunst bezeichnet

Es gibt viele Vorurteile gegenüber Taekwondo und viele, die diese bekräftigen. Doch diese Vorurteile wie zum Beispiel, dass man da nur Gewalt und Brutalität erlernt oder, dass man Taekwondo nur betreibt, um jemanden damit dann später zu schaden, sind falsch und unberechtigt. Diese Vorurteile haben meist Leute, die eigentlich keine Ahnung über diesen Sport verfügen. Wenn man sich etwas mit diesem Sport auseinander setzt merkt man schnell, dass dieser Sport eigentlich wie jeder anderer ist und dass es z.B. beim Fußball eine deutlich höhere Verletzungsgefahr herrscht.

Kampfkunst aus Korea

Deshalb werde ich verdeutlichen was Taekwondo tatsächlich ist. Taekwondo ist eine über 2000 Jahre alte aus Korea stammende Kampfkunst, die in hauptsächlich zwei großen Weltverbände aufgeteilt wurde, nämlich in ITF (International Taekwondo Federation), diese stammt aus Nordkorea, und in WTF (World Taekwondo Federation), diese stammt aus Südkorea. Der Unterschied zwischen diesen zwei Weltverbänden ist, dass der WTF offiziell bei den olympischen Spielen als Disziplin eingetragen ist (als Wettkampf) und die Formen beim ITF (Hyeongs) anders aussehen als beim WTF (Poomse).

Schnelligkeit ist ein Muss

Außerdem sind die Bezeichnungen anders. Tae-Kwon-Do heißt übersetzt: Fuß – Faust – Weg. Tae und Kwon stehen für die Fuß- und Fausttechniken und Do steht für die geistliche Reife und Entwicklung. Durch Taekwondo bekommt man Selbstbeherrschung, Selbstbewusstsein, Kondition und Ausdauer. Der Unterschied zwischen den anderen Kampfkünsten ist, dass man hier 80% Fußtechniken benutzt und man viel Dynamik und Schnelligkeit braucht. Dies ändert aber nichts an dem Grund warum man Taekwondo macht, nämlich als Selbstverteidigung. Durch die vielen verschiedenen Kicks beim Taekwondo ist es bei einer körperlichen Auseinandersetzung meist günstig Taekwondo anzuwenden, da man den Angreifer effektiver fernhält und schnell kampfunfähig macht. Aber Als Taekwondoin ist man verpflichtet das Taekwondo nur als Selbstverteidigung zu benutzen, damit niemand unschuldig zu Schaden kommt. Also Taekwondo dient nicht als Angriff, sondern als Verteidigung. Damit man sich auch daran hält, wird einem von Jahr zu Jahr vom Meister Selbstbeherrschung, Selbstachtung sowie Disziplin beigebracht. Dies ist der geistliche Weg als der sogenannte „Do“.Außerdem lernt man Fußtechniken und Fausttechniken. Wenn man dann an einem Wettkampf teilnimmt, kann man diese Techniken, wenn man hart genug trainiert hat, effektiv mit einer guten Strategie anwenden, damit man dann auch hoffentlich seinen Gegner besiegt. Und wenn es manchmal leider zu so einer Kampfsituation kommt und man sein Können anwenden muss, dann hat man auch eine gewisse Sicherheit, weil man weiß, dass man nicht zu Schaden kommen wird. Dies nimmt einem zum Beispiel im Schulalltag so manche Angst weg. Und das ist eins der Ziele im Taekwondo sich sicherer zu fühlen.

Said Elham Siyer Kulaly

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Mit der OP durch das Gartenjahr

Experten-Tipps von der ersten Saat bis zur letzten Ernte

In unseren Video-Beiträgen (oben) erklären die heimischen Direktkandidaten, warum sie nach Berlin in den Bundestag wollen. Wenn heute Wahl wäre, wen würden Sie wählen?

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr