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Drachenmädchen

Dokumentarfilm Drachenmädchen

“Wenn du lange genug durchhälst, dann kannst du irgendwann dein Haupt erheben“

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Der Dokumentarfilm "Drachenmädchen" zeigt eindrucksvoll das Leben auf der Kung-Fu-Schule.

Quelle: Polyband

In dem Dokumentarfilm “Drachenmädchen“ von Ingo Westmeier geht es um den harten Alltag der Schüler der Shaolin "Tagou Kung Fu"-Schule in der Provinz Henan. Sie ist die größte Kung Fu-Schule Chinas. Heute beherbergt sie 35 000 Schüler, Trainer und Erzieher. Sie wurde 1978 nahe des Shao Lin Tempels, welcher der Ursprungsort des Kung Fu ist, erbaut.

In dem Film sind die die Hauptpersonen die 9-jährige Xin Chenxi, die 15-jährige Chen Xi und die 17-jährige Huang Luolang. Sie zeigen ihren Alltag und erzählen ihre Geschichte. Sie müssen um 5.40 Uhr aufstehen, dann heißt es für sie Training bis 7.50 Uhr. Die Frühstückspause dauert bis 8.50 Uhr. Das Mittagessen gibt es um 11.50 Uhr, wofür die Kinder nur 10-20 Minuten Zeit haben. Danach steht wieder Taining und Lernen an.

Die meisten Schüler gehen freiwillig auf diese Schule, weil sie hoffen es später besser zu haben als jetzt und ihren Familien helfen zu können. Doch dafür müssen sie einiges in Kauf nehmen. Im Winter haben sie keine Heizung, sie werden mit Stöcken geschlagen, wenn sie eine Regel missachten und sie haben keine Freizeit. Ihre Familien sehen sie höchstens zwei Mal im Jahr.

Hartes Training steht über allem

Viele Schüler kommen aus armen Verhältnissen und wurden von ihren Eltern in diese Schule geschickt. Dies gilt auch für die drei Hauptpersonen, welche sich das Ganze nicht so hart vorgestellt hatten. Die 9-jährige Xin Chenxi sagt: „Tränen sind ein Ausdruck von Unfähigkeit.“ Trotzdem haben am Anfang viele Kinder geweint. Ein anderes Mädchen sagt, dass sie das Gefühl hat, dass ihre Trainerin ihr näher steht als ihre eigenen Eltern.

Der Film ist interessant und gut gemacht, da man viel über die Schule, die Sportart Kung Fu und das Leben der Schüler und Schülerinnen erfährt. Doch manchmal ist er auch traurig und langweilig, weil manche Szenen zu lange gezeigt werden.

von Charlotte Eidam und Alina Plogmann, Klasse 8b, Elisabethschule Marburg

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