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Bald ist die große Ballettpremiere

Ballett Bald ist die große Ballettpremiere

Bald ist es soweit, dann führt die Ballettschule „danceart“ in der Marburger Stadthalle ihr Ballett „Alice‘s Abenteuer“ auf. Anspannung und Aufregung bei den Akteuren steigen, je näher der Termin rückt.

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Die Kleinsten der Ballettschule bei der Übung „Raupe Nimmersatt“ unter der Leitung von Claudia Urff.

Quelle: Privat

Marburg. Bis dahin liegt vor den jungen Balletttänzerinnen und Balletttänzern jedoch noch ein ganzes Stück harter Arbeit.
Die Ballettschule „danceart“ im Schwanhof, die von Claudia Urff und Julie Wolf gegründet wurde, führt dieses Jahr am 3. und 4. Mai ihr sechstes selbst geschriebenes Stück „Alice‘s Abenteuer“ in der  Stadthalle auf. Nach einem Jahr der Übungen und Proben sind drei Auftritte die Belohnung für alle Schüler und Schülerinnen. Schon bei vorigen Aufführungen konnte die Ballettschule mit ihren Stücken faszinieren.

Die aus England stammende Julie Wolf kam 1978 nach Deutschland. Sie war selbst einige Jahre Balletttänzerin bevor sie ihr Studium als Tanzpädagogin begann. An der Ballettschule mit knapp 400 Schülerinnen und Schülern – unter anderem des klassischen Balletts – unterrichtet sie die Anfänger, Fortgeschrittenen, Erwachsenen, so wie den Bereich des Spitzentanzes. Die Schülerinnen in diesen Bereichen sind zwischen acht  und 65 Jahre alt.

Claudia Urff unterrichtet Kindertanz ab drei Jahren und Ballett für Anfänger an der Tanzschule. Sie studierte in Marburg Sport mit dem Schwerpunkt Tanz und Gymnastik  Ihren Meister als Trainingsleiterin für Kindertanz absolvierte sie an der Iwanson-Schule in München. Die Lizenz  zur Trainingsleiterin für Ballett, Jazz und HipHop, sowie die Ausbildung in der Tanzmedizin hat sie abgeschlossen.

Ballett bietet neben der Vermittlung von Anmut und Grazie noch einiges mehr, sagen beide Tanzlehrerinnen. Ballett steigere das musikalische und rhythmische Gefühl und fördere die ästhetische Bildung. Zudem sei Ballett hilfreich um Disziplin und Konzentrationsfähigkeit zu erlangen. Auch Haltungsschwächen bei Kindern würden früh korrigiert oder verhindert. Gelenkigkeit und Körperbeherrschung wären für weniger Sportliche ermöglicht. Natürlich mache das Tanzen auch Spaß und fördere das Miteinander in einer Gruppe. Die ersten Erfahrungen im klassischen Ballett sind einfach. Kleine Übungen erleichtern den Einstieg.  Anfangs erinnert das Training an Kinderturnen. Doch im Ballettsaal geht es leise und gesittet zu.

Übungen sind mit Kraft und Ausdauer verbunden

Einige Kinder kommen damit zunächst nicht so gut zurecht, doch mit der Zeit werden sie ruhiger und gewöhnen sich an die Stille, Disziplin und Konzentration, die für jeden einzelnen Schritt erforderlich ist. Die Kinder werden langsam an die klassischen Ballettübungen herangeführt. In einem gewissen Alter entwickeln die Kinder ihre eigene Auffassung von Ballett und können selbst entscheiden, ob sie das Ballett weitermachen wollen, oder ob es doch nicht das ist, was sie möchten.

Dies findet etwa im Alter von zehn bis 14 Jahren statt. Die meisten Schüler sind dann jedoch vom Ehrgeiz gepackt und führen das Ballett fort. Auch werden die Übungen immer anspruchsvoller und sind mit mehr Kraft und Ausdauer verbunden. Die Gesundheit wird zusätzlich gefördert. Die Kinder werden fit und können mit dem Sport ihren teilweise stressigen Alltag ausgleichen. Während der Ballettstunde ist die ganze Aufmerksamkeit den Übungen gewidmet, so können die Schüler für eine kurze Zeit ihren Alltag oder sonstige Sorgen und Probleme vergessen. Insgesamt ist Ballett eine gute Möglichkeit  Kinder in allen Bereichen zu fördern, so die Tanzpädagoginnen.

Zum einen wird man körperlich sowie geistig gefordert und erfährt Körperbeherrschung, Ausdauer und Disziplin. Zum anderen ist es eine gute Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und sich im Tanz und der Musik zu verlieren. Die Kinder können sich „auspowern“ und kreativ zur Gestaltung des Tanzes beitragen.

von Sandra Hormel und Alica Henkel, BG11F, Adolf-Reichwein-Schule Marburg

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