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„Am Anfang ist es schwer“

Einsatz in Afghanistan „Am Anfang ist es schwer“

Ein Offiziersanwärter über den Einsatz in Afghanistan, der insgesamt 15 Monate seines Lebens dort verbracht hat.

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Offizier Anwärter Zimmer aus Hammelburg.

Quelle: Privat

Stadtallendorf. In der Zeit hatte er nur durch das Internet und per Post Kontakt nach Deutschland. Er leistete in Afghanistan 10800 Stunden Bereitschaftsdienst. Seine Einsätze dauerten jeweils 4-5 Monate und er musste jede Sekunde einsatzbereit sein.

Schüler: In was für einer Kultur leben die Menschen in Afghanistan?
Offizieranwärter Zimmer: Sie leben in den Dörfern in einer alten Kultur und in den Städten in einer modernen Kultur.

Schüler: Haben Sie Angst, Ihre Familie alleine zurückzulassen?
Zimmer: Eigentlich nicht, aber es ist schwer für meine Familie, mich gehen zu lassen.

Schüler: Wie sieht die Landschaft in Afghanistan aus?
Zimmer: In Afghanistan sieht es eher gebirgig aus und die Landschaft ähnelt einer Wüste.

Schüler: Wie fühlten Sie sich getrennt von Zuhause?
Zimmer: Am Anfang ist es schwer, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran.

Schüler: Wie sind die Leute in Afghanistan?
Zimmer: Die Leute sind sehr unterschiedlich. Einige lehnen uns ab, aber die Mehrheit ist sehr zufrieden.

Schüler: Fühlten Sie sich wohl in Afghanistan?
Zimmer: Ich habe mich immer wohlgefühlt.

Schüler: Könnten Sie uns die Unterkunft der Soldaten beschreiben?
Zimmer: Wir leben in gut ausgestatten Containern. Zwei Personen in einem Container.

Schüler: Werden Sie von der afghanischen Bevölkerung respektiert?
Zimmer: Ja, die Mehrheit hat uns respektiert, da sie vorher eine sehr gute Anbindung mit dem Westen hatten. Viele haben vorher in der ehemaligen DDR studiert.

Schüler: Wie oft waren Sie am Afghanistan-Einsatz beteiligt?
Zimmer: Ich war drei Mal daran beteiligt.

Schüler: Welche Fahrzeuge werden in Afghanistan benutzt?
Zimmer: Wir fahren Dingos, Transportpanzer Fuchs, Eagle 4, Marder Schützenpanzer.

Schüler: Wie ist Ihr Bezug zur Bundeswehr in Stadtallendorf?
Zimmer: Nur zur ärztlichen Versorgung an Wochenenden komme ich zur der Bundeswehr nach Stadtallendorf.

von Can Ünal und Mubarik Sabir, Klasse G8a, Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf

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