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Alltag auf dem Bauernhof: Schuften rund um die Uhr

Milch Alltag auf dem Bauernhof: Schuften rund um die Uhr

Der Tag auf dem Bauernhof beginnt schon früh am Morgen.

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Die Arbeit mit den Kühen ist sehr zeitaufwendig, dafür gibt es aber leckere Milch.

Quelle: Privat

Stausebach. Um sechs Uhr werden die Tiere zum ersten Mal an diesem Tag gefüttert und gemolken. Eine Fütterung von etwa 70 Tieren dauert bis zu zwei Stunden. Zuerst werden die Tröge gesäubert. Die Kühe bekommen ihr Futter in guten Abständen gefüttert, da sie ein sehr sensibles Verdauungssystem haben.

Aber nicht nur das ist empfindlich, sondern auch die Kühe im Allgemeinen sind etwas sensibel. Der Landwirt erzählt, dass sich die Kühe, wenn kein Besuch da ist, anders verhalten und etwas ruhiger sind. Als erstes wird selbst geerntetes und geschrotetes Getreide gefüttert, danach auch selbst gemachte Grassilage, gekauftes Kraftfutter und anschließend Heu.

Auf jedem Bauernhof ist die Futterration und -mischung unterschiedlich. Zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr gibt es das „Abendessen“ für die Kühe, genau die gleiche Menge wie am Morgen. Die Kühe werden ebenfalls gemolken.  Ein wichtiges Element für gute Milch ist die Sauberkeit mit der Qualität des Futters. „In guter Milch sind so wenig Zellen und Keime wie möglich“, sagt der Landwirt aus Stausebach. Sonst fällt die S-Klasse weg, welche einen Preisaufschlag von fünf Cent pro Liter zu den aktuellen Milchpreisen von etwa 32 Cent pro Liter gibt. Fünf Cent klingt wenig, aber wenn das  Milchauto jeden zweiten Tag kommt und zwischen 700 und 1400 Liter abholt, lohnt es sich.

Nach jedem Frühstück und Abendbrot wird etwa eine Stunde lang gemolken. Bei  40 Milchkühen sind das ungefähr 700 Liter Milch pro Tag. Aber nicht nur das Melken ist eine Aufgabe, sondern auch das Misten ist ganz wichtig. Und da gibt es viele verschiedene Arten, ob mit einem  Gitter oder einem Fließband. Im Sommer und im Frühling kommen jedoch noch eine Menge anderer Arbeiten, wie das Säen und Ernten von Getreide hinzu. Wenn neue Kälbchen kommen, müssen alte Kühe gehen. Das ist nicht immer so. Viele werden auch im Alter von zwei  Wochen verkauft.

von Luisa Schäfer und Salome Fischer, Klasse 8a, Elisabethschule Marburg

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