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Marburg. Seit 1997 gibt es in Marburg das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa). Doch auch 15 Jahre nach seiner Gründung ist es vielen noch unbekannt.

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Das KiJuPa kümmert sich in Marburg um die Interessen von Kinder und Jugendliche.

Quelle: Privat

Marburg. Das Kinder- und Jugendparlament ist eine überparteiliche Interessenvertretung für Marburger unter 18 Jahren. Es setzt sich für Kinder und Jugendliche und deren Belange ein. Mitmachen können Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren, die ihren Erstwohnsitz oder dauerhaften Lebensmittelpunkt in Marburg und seinen Stadtteilen haben.

Gewählt wird zweijährlich an allen Marburger Schulen. Dabei kann jede Schule pro angefangenen 200 Schülerinnen und Schülern je eine/n Delegierte/n (Abgeordnete/n) und eine/n Stellvertreter/in entsenden. Es gibt keine Fraktionen und es gibt keine Regierung. Lediglich ein Vorstand wird gewählt. Das KiJuPa Marburg hat derzeit etwa 50 Delegierte und nochmal so viele Stellvertreterinnen und -vertreter. Zum ersten Mal wurde 1997 an den Marburger Schulen gewählt. Gegründet wurde es auf Initiative des Stadtparlaments.

Das KiJuPa hält sieben Mal im Jahr seine Parlamentssitzungen ab, in denen über Anträge abgestimmt und über die weitere Arbeit berichtet wird. Vorbereitet und geleitet werden diese Sitzungen vom Vorstand.

Das Kinder- und Jugendparlament setzt zum Beispiel aktiv das Recht auf Beteiligung der UN-Kinderrechtskonvention um und durch. Jedem und jeder Einzelnen bringt das Kinder- und Jugendparlament Erfahrungen und Kompetenzen, die in der Schule und im Beruf nützlich sein können. Allgemein ist ehrenamtliches Engagement immer gerne gesehen.

Natürlich gibt es Kinder- und Jugendparlamente auch in anderen Städten wie in Offenbach, mit dem jährlich ein Austauschtreffen organisiert wird.

von Jonathan Röllig und Kasimir Zeeden, Klasse BG11F, Adolf-Reichwein-Schule Marburg

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