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Neuer Schulleiter, neue Vorstellungen?

Interview Neuer Schulleiter, neue Vorstellungen?

Unser neuer Schulleiter Mirko Meyerding beantwortet uns einige Fragen über seine Aufgaben als Schulleiter und über die Zukunft der GSE

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Die Gesamtschule Ebsdorfergrund (GSE) hat einen neuen Schulleiter: Mirko Meyerding. Wie er dazu gekommen ist und was er für Pläne hat, das verrät er in einem Interview mit drei GSE-Schülern.

Quelle: Thorsten Richter (Archivfoto)

Ebsdorfergrund. Schüler: Was haben Sie gemacht, bevor Sie Schulleiter wurden?

Mirko Meyerding: Davor war ich ja schon 15 Jahre an dieser Schule, unter anderem als Hauptschul- und Gymnasialzweigleiter. Die Arbeit ist definitiv mehr geworden, da man sich erstmal in die Aufgaben und Verpflichtungen eines Schulleiters rein finden muss.

Schüler: Warum wollten Sie an dieser Schule Schulleiter werden?

Meyerding: Da diese Schule die beste ist, die ich kenne und ich das Klima dieser Schule einfach toll finde. Als Lothar Potthoff (der alte Schulleiter) dann in den Ruhestand ging, wurde ich gefragt und ich wollte auch gerne diese Schule weiterführen.

Schüler: Welche Aufgaben haben Sie als Schulleiter?

Meyerding: Als Schulleiter hat man sehr viele Aufgaben, unter anderem, dass der Unterricht geregelt wird, die Verwaltung des Schulgeländes, und man muss offen sein für Probleme und Anliegen von Schülern, Eltern und Lehrern.

Schüler: Wir sind im Rahmen des Wettbewerbs Starke Schule auf den viertbesten Platz Deutschlands gewählt worden. Wie stehen Sie dazu?

Meyerding: Großartig! Wenn man selber daran mitgearbeitet hat und dafür sogar eine so gute Auszeichnung bekommt. Ich finde nicht, dass es alleiniges Ziel sein sollte, stärkste Schule Deutschland zu werden, denn das eigentlich Schöne an diesem Wettbewerb ist, dass man mit anderen Schulen zusammenarbeitet und auch von ihnen lernen kann. Trotzdem wäre unser Ziel für das nächste Mal in 2019 mindestens einen Platz besser zu werden.

Motto: "Make everything as simple as possible, but not simpler"

Schüler:  Sind Sie zufrieden mit der aktuellen Schülerzahl?

Meyerding: Einerseits ist es schön, dass Eltern ihre Kinder gerne auf diese Schule bringen wollen, andererseits haben wir zu wenig Platz für neue Klassenräume, die sich schon viele gewünscht haben. Ich wäre auch mit einer kleineren Schule zufrieden.

Schüler:  Wie werben Sie für die Schule?

Meyerding: Insgesamt werben wir außer mit ein paar Infotagen nicht viel für die Schule. Unsere Werbung geht eher über zufriedene Eltern und Schüler, die die Schule dann weiterempfehlen. So kamen auch viele Schüler aus weiter entfernten Ortschaften zu uns.

Schüler: An der GSE fand am 27. und 28. Februar 2017 eine Zukunftskonferenz statt, bei der Schüler und Lehrer über die Zukunft unserer Schule nachgedacht haben und Wünsche geäußert haben. Wie stellen Sie sich die Zukunft unserer Schule vor?

Meyerding: Die Idee war zu gucken, wo die Schule in der Zukunft stehen soll. Also haben wir erstmal auf die Schule zur jetzigen Zeit geschaut, was für Probleme auftreten und was für Wünsche die Schüler haben. Mit der Vision, wie die Schule in Zukunft sein könnte, konntet ihr Wünsche äußern, egal wie absurd oder teuer, da heutzutage auch Dinge möglich sind, die vor Jahren noch als Science Fiction galten. Ich werde versuchen, die Wünsche zu realisieren, wie zum Beispiel eine „iPad Klasse“. Auch möglich wäre eine Art Snackbar im Forum und der Neubau einer Mensa. Die Bussituation wäre ebenfalls noch ein Punkt, an dem ich unbedingt arbeiten möchte, da sie mittlerweile viel zu klein ist und es zu wenige Unterstand- und Sitzmöglichkeiten gibt. Das Ganztagsangebot der Schule auszubauen ist auch mein Wunsch, so dass man in der längeren Zeit in der Schule auch die Möglichkeit hat, Hausaufgaben zu machen, da sonst den Schülern zu viel Freizeit geraubt werden würde.

Schüler: Haben Sie ein Motto?

Meyerding: Make everything as simple as possible, but not simpler (Albert Einstein). Denn es regt zum Nachdenken an, dass man nicht alles einfach machen soll und es passt auch gut zu unserer Schule - zum Beispiel, dass man die Mensa so schnell wie möglich umsetzt, aber dann auch so, dass sie ihren Nutzen erfüllt, damit nicht in 2 Jahren nochmal eine neue Mensa gebaut werden muss.

von Leon Theiß, Martin Fendel und Marvin Feldpausch, Klasse 8G2, Gesamtschule Ebsdorfergrund

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