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Inklusion in der Schule - wie funktioniert das?

Inklusion Inklusion in der Schule - wie funktioniert das?

Das Thema Inklusion ist hier in Deutschland weit verbreitet und sehr aktuell. Inklusion ist das Gegenteil von Ausgrenzung, also die Zusammenführung vieler verschiedener Menschen, mit oder ohne Behinderung.

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Inklusion in der Schule ist seit Jahren in aller Munde, doch noch lange sind nicht alle zufrieden. Der Weg zum Ziel ist steinig.

Quelle: dpa

Marburg. Es gibt viele Schulen, an denen Inklusion vertreten und unterstützt wird. Beim Lernen bedeutet das, dass Schüler mit verschiedenen Förderbedürfnissen zusammen unterrichtet werden. Der Unterricht muss vielfältig vorbereitet werden, damit die Schüler ihre individuellen Fähigkeiten entfalten können. Das heißt, aus dem Grundthema gestalten sich verschieden schwere Aufgaben und jeder erfüllt das, was er kann.

"Es ist wichtig, ein interessantes Zentralthema zu finden, und dann zu versuchen, für jedes Kind die Wege zu ebnen wie es zu dem Thema findet", sagt Sabine Mertz, Lehrerin an der Bettina-von-Arnim-Schule in Marburg. Teamarbeit und gegenseitiges Helfen wird sehr gefördert, wodurch sich die Schüler besser kennen lernen und auch außerschulisch Kontakt haben.

Doch es gibt auch Lernzeiten, in denen die Schüler alleine arbeiten und sich jeder zurückziehen kann. Die Klassengemeinschaft ist bei einer Inklusionsklasse sehr wichtig, da die Schule bei den meisten Schülern der Hauptbezugspunkt ist und sie dort die meisten sozialen Kontakte haben. In den meisten Fällen ist es so, dass zwei Drittel Regelschüler und ein Drittel Förderschüler in einer Klasse sind.

Es ist wichtig, den Kindern im Unterricht das Gefühl zu geben, in die Gruppe integriert und Teil eines Projekts zu sein. So stärken sich die Schüler gegenseitig, woraus Kontakte, Freundschaften und ein gutes Lernklima entstehen.

von Annafilha Bauer, Mirjam Gogoll und Emma Wedekind, 9. Klasse, Freie Waldorfschule Marburg

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