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Haben wir das Recht, Tieren ihrer Freiheit zu berauben?

Massentierhaltung Haben wir das Recht, Tieren ihrer Freiheit zu berauben?

Täglich werden Hunderttausende Hühner für die deutsche Fleischindustrie grausam geschlachtet.

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Masthähnchen in einem Stall. In Deutschland leben über 12 Millionen Rinder, 27 Millionen Schweine und 160 Millionen Hühner. Ein immer größerer Teil ist in riesigen Ställen untergebracht.

Quelle: Jens Büttner

Marburg. Das Leben der Hühner fängt damit an, dass sie als Küken in riesigen Brutkästen auf die Welt kommen. In der Fleischindustrie werden sie wie Ware behandelt. Die Küken werden auf Transportbänder geschmissen, um sie von den Eierschalen zu trennen, aufgrund der schlechten Bedingungen sterben viele Küken.

Die Arbeiter trennen die schwachen Tiere von den anderen. Die schwachen Tiere werden mit den Eierschalen mit Stampfern zerdrückt. In ihrem kurzen Leben haben sie keine Nähe und Geborgenheit erfahren. Die Küken verbringen den Rest ihres Lebens in riesigen Industriehallen. Sie wachsen durch Genveränderung unnatürlich schnell.

Umfrage: Viele wissen nicht, woher ihr Fleisch kommt

Vergleich: Wenn ein menschliches Baby in demselben Rhythmus wachsen würde, wie die Küken aus der Fleischindustrie, würde es nach nur zwei Monaten 300 Kilogramm wiegen. Da sie so schnell schwer werden, können ihre Beine ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen. Im Alter von nur 40 Tagen werden sie zum Schlachthof gebracht und dort qualvoll geschlachtet. Somit endet ihr kurzes, grausames Leben. Sie konnten in ihrem Leben das Tageslicht nie erblicken!

In einem Interview haben wir insgesamt sechs Passanten zum Thema Massentierhaltung befragt. Vier von sechs Leuten wissen nicht, woher ihr Fleisch und ihre Eier kommen. 50 Prozent können Biofleisch von Fleisch aus der Massentierhaltung unterscheiden. Zwei Leute kaufen in Discountern ein. Drei kaufen ihr Fleisch beim Metzger und nur einer kauft sein Fleisch auf dem Bauernhof. Nur einer von sechs könnte sich vorstellen, Vegetarier zu werden. 

von Roni Osmani (13) und Moritz Biehler (13),  Klasse 8a, Gymnasium Philippinum

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