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Die Sache mit dem Alkohol bei Jugendlichen

Alkoholsucht Die Sache mit dem Alkohol bei Jugendlichen

Was denken Jugendliche über Alkohol und inwiefern nehmen sie Rücksicht auf die Meinung ihrer Eltern? In diesem Artikel werde ich dies und noch mehr näher erläutern.

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Jugendliche hinter einer Reihe von Whiskey- und Weinflaschen. Immer öfter greifen auch jüngere Jugendliche zu hochprozentigen alkoholischen Getränken. 

Quelle: dpa

Marburg. Alkohol ist unter Jugendlichen weit verbreitet. Es greifen immer öfter auch jüngere Jugendliche zu Bier und auch zu hochprozentigen alkoholischen Getränken. Viele beginnen schon mit 13 oder 14 Jahren mit dem Trinken und die meisten sind sich meist den Folgen des Konsums nicht bewusst, sie nehmen keine Rücksicht.

Aus Befragungen meiner Klassenkameraden und Freunden ergibt sich, dass Grenzen kennen zwar sehr wichtig sei, aber Trinken bei vielen Jugendlichen nun mal dazugehöre und sich niemand in dem Moment Gedanken darüber mache. Laut der OECD Studie von 2002 hatten schon bis zu 60 Prozent der 15-jährigen Jugendlichen Alkohol getrunken und sind deshalb im Krankenhaus gelandet und 2010 stiegen diese nochmal um 25 Prozent an, und ungefähr 85 Prozent der deutschen Jugendlichen im Alter von 15 Jahren haben schon Erfahrungen mit Alkohol gemacht.

Auch ergab sich, dass viele von den Jugendlichen, die früh angefangen hatten zu trinken, später häufiger Alkohol Probleme bekommen. Auch Eltern wissen meist nicht viel von dem Konsum ihrer Kinder. Laut der Umfrage sei den Jugendlichen die Meinung ihrer Eltern aber ganz und gar nicht egal, sondern eher wichtig. Egal ob bei Alkohol oder wenn es um Schule oder Beziehungen geht.

Jugendliche stellen "sehr wohl hohe Erwartungen an ihre schulischen Leistungen"

Man sagt, dass es bei Jugendlichen im Alter von fünfzehn bis achtzehn Jahren um das Ausprobieren und das Ausreizen von Grenzen gehe. Was auch die Befragungen ergeben. Aber stellen auch Jugendliche hohe Erwartungen an sich selbst. Eltern denken meist, dass die schulischen Leistungen ihren Kindern größtenteils egal seien, dabei stellen Jugendliche sehr wohl hohe Erwartungen an ihre schulischen Leistungen.

Auch in anderen Teilen des Lebens spielt die Erwartung an sich selbst eine große Rolle. Egal ob im Sport oder in der Gesellschaft, zuhause oder unter Menschen. Es ist dabei auch egal, ob Junge oder Mädchen, aber zum Beispiel werden junge Mädchen durch Werbungen und die modernen Medien oft vor schwer nachzuahmende Vorbilder gestellt und stellen dadurch viel zu hohe Erwartungen an sich selbst. Wobei das bei Jungs genauso ist.

In vielen Bereichen des Sports, herrscht schon von Grund auf ein hoher Druck, der mit den Gedanken von uns Jugendlichen nur verstärkt wird. Und doch haben Jugendliche ihren eigenen Kopf und haben meistens eine sehr gute Vorstellung, wie sie ihr Leben führen wollen.

von Lorena Dietz, 10. Klasse, Freie Waldorfschule Marburg

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