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33 Jahre Karate Dojo Lollar

Sport 33 Jahre Karate Dojo Lollar

Karate ist nicht nur das Zerschlagen von Brettern oder anderen Gegenständen, es dient ausschließlich der Selbstverteidigung. Es ist nicht nur als „Sport“ aufzufassen, sondern auch als Kunst. Es ist eine Körper- und Kampfkunst.

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Die Schüler vom  Karate Dojo Lollar.

Quelle: Privatfoto

Lollar. Seit 33 Jahren trainiert das Karate Dojo Lollar die alte traditionelle Kampfkunst Karate-Do, welche Gichin Funakoshi erstmals im Jahr 1922 in der Öffentlichkeit in Japanvorgestellt hat. Das Dojo in Lollar lehrt das Shotokan Karate, welches ein Stil des Karate-Dos ist. Man unterscheidet hierbei zwischen dem sportlichen Zweig und der Kampfkunst.

Am 9. November 1984 gründete Günter Ulbrich den ersten Karateverein in Gießen, dessen Gründungsversammlung in der Gaststätte „Schwimmbad-Café“ in Lollar stattgefunden hat. Dieser ist von Claudiu Dinu übernommen worden und wird bis heute in der CBES-Halle in Lollar weitergeführt. Dort üben die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen des Vereines zwei bis drei Mal pro Woche, um ihre Leistungen zu steigern und auf Meisterschaften zeigen zu können.

Sein Inneres leer machen von Selbstsucht und Boshaftigkeit

Einmal im Jahr reist Kawasoe Masao, ein erfolgreicher Karatemeister, nach Deutschland, um sein wertvolles Wissen weiterzugeben und das Dojo für die Meisterschaften fit zu machen. Auch im Jahr 2017 stehen viele Meisterschaften für die Karateka an, zwei davon sind sogar schon am 18. März 2017 in Lollar und am 22. April 2017 in Paris. Noch heute ist Claudiu Dinu von den Aussagen Gichin Funakoshis sehr beeindruckt, sodass bei jedem Lehrgang ein großes Bild von jenem in der Halle steht.

„So wie die blanke Oberfläche eines Spiegels alles wiedergibt, was vor ihm steht, und wie ein stilles Tal selbst den schwächsten Laut weiterträgt, soll der Karateschüler sein Inneres leer machen von Selbstsucht und Boshaftigkeit, um in allem, was ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln“, schreibt Gichin Funakoshi über die Kunst des traditionellen Karate-Dos.

Wir wünschen dem Verein viel Erfolg bei den anstehenden Meisterschaften.

 von Jana Futschik und Charlotte Bier, 8. Klasse, Gymnasium Philippinum

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