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Elisabethschule

Vergleich: Männer- und Frauenfußball

Fußball ist die Sportart Nummer eins in Deutschland, rund 6,5 Millionen Menschen, also acht Prozent der Bevölkerung, sind Mitglied in mehr als 27 000 Fußballvereinen. Es spielen jedoch nur etwas über eine Million Frauen Fußball in Deutschland, das sind deutlich weniger als Männer.
Leonie Maier kickt für die Frauennationalmannschaft - doch so viel wie ihre männlichen Kollegen verdient sie nicht. (Foto: Luis Forra)

Leonie Maier kickt für die Frauennationalmannschaft - doch so viel wie ihre männlichen Kollegen verdient sie nicht.

© Luis Forra

Marburg. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Frauen- und Männerfußball? Ein großer Unterschied liegt ganz klar im Gehalt der Profi-Sportler. Nur sehr wenige Frauen verdienen im sechsstelligen Bereich, während viele Männer im Millionenbereich verdienen. Die Nationalspielerin Leonie Maier verdient etwa zwischen 40 000 bis 60 000 Euro im Jahr, Thomas Müller dagegen circa acht Millionen Euro.

Einen Unterschied stellt man auch bei den Besucherzahlen bei den Spielen fest, beim Frauenfußball schauen geschätzt 1000 Menschen zu, wobei nicht viele davon Fans sind. Die meisten kommen aus Interesse und Lust, jedoch sind die Zahlen seit der Saison 2004/2005 gestiegen. Dies könnte daran liegen, dass die Frauen immer erfolgreicher wurden. Männerspiele sind so gut wie immer ausverkauft, im Durchschnitt besuchen circa 43 000 Menschen ein Spiel, davon sind fast alles Fans.

Mädchen finden erst spät die Begeisterung für Fußball

Frauenfußball ist wesentlich langsamer. Die Sportlerinnen laufen zwar fast genauso viel wie Männer - also ungefähr 9,1 Kilometer - legen jedoch ein Drittel weniger Sprints zurück. Mädchen fangen oftmals spät an Fußball zu spielen, Jungen dagegen schon in der G-Jugend. Dies ist die unterste Altersklasse. Daraus ergibt sich natürlich ein großer Leistungsunterschied.

Jungen und Männer sind im Allgemeinen meist schneller und auch muskulöser, dies ist allerdings auch biologisch bedingt, da Männer generell eine größere Muskelmasse haben und aufbauen können. Jungen haben meist auch ein besseres Spielverständnis, da sie oft fußballbegeisterter sind und auch mehr Fußball schauen.

Ich selber spiele seit meinem neunten Lebensjahr beim JFV Ebsdorfergrund. Wie viele Mädchen habe auch ich erst spät angefangen. Ich bin sehr fußballbegeistert und schaue jedes Wochenende Fußball, jedoch nicht nur im Fernsehen, ich bin auch oft auf dem Sportplatz. Ich trainiere zweimal in der Woche. Der JFV Ebsdorfergrund hat jede Jugend besetzt und ist sehr erfolgreich. Ich würde mir wünschen, dass der Frauenfußball mehr Beachtung bekommt und mehr gefördert wird.

von Lisa Debelius, Klasse 8c, Elisabethschule Marburg


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