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Elisabethschule Marburg

Rettung gescheitert?

Graffiti an den Wänden, abgeblätterte Farbe, zersplitterte Scheiben, Spinnenweben überall und herumliegende ­Ziegelsteine, die den verstaubten Bodenschmücken.
Der Lokschuppen mit umliegendem Areal.  Foto: Thorsten Richter

Der Lokschuppen mit umliegendem Areal. Foto: Thorsten Richter

© Thorsten Richter

Marburg. Immer mehr fällt das alte Wartungsgebäude für ­Lokomotiven in sich zusammen. Wird der Lokschuppen für immer unbegehbar bleiben? Wird er einstürzen oder eines Tages abgerissen? Das fragen sich viele Marburger Bürger, die in der naheliegenden Waggonhalle ein- und ausgehen oder das Restaurant „Rotkehlchen“ besuchen. Man hofft auf eine Sanierung des Lokschuppens, damit dieser zur ästhetischen Atmosphäre des Waggonhallen-Areals passt und nicht weiter verfällt.

Es gibt viele Ideen für die Nutzung

Der Wille ist da: Der alte Marburger Lokschuppen an der Rudolf-Bultmann-Straße, der schon 1989 wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, soll wiederhergestellt werden. Jedoch gab und gibt es immer wieder Enttäuschungen, da alle bisherigen Interessenten vorzeitig einen Rückzieher machten. Nach Angaben der GeWoBau Marburg, dem derzeitigen Verwalter des Lokschuppens, gab es schon viele Ideen für unterschiedliche Nutzungskonzepte.

Während die einen das Gebäude in ein Fitness-Studio verwandeln wollten, plante die Marburger Jugendkonflikthilfe ein Hotel, in dem straffällig gewordene Teenager einen Beruf hätten erlernen können.

Teure Modernisierung schreckt Investoren ab

Alles gute und sinnvolle Ansätze, nur nichts davon wurde in die Tat umgesetzt. Vor den gewaltigen Kosten sind bisher alle Investoren zurückgeschreckt. Auch die Stadt Marburg hat offenbar kein schlüssiges Nutzungskonzept und scheut nach der kostspieligen Modernisierung der Stadthalle einen weiteren finanziellen Kraftakt.

Ganz aktuell soll sich nun ein eigens dafür vorgesehener Förderverein für die Erhaltung des Lokschuppens einsetzen. Es bleibt also weiterhin spannend, denn bis heute ist noch kein Investor gefunden worden.

von Mare Breuing und Anita ­Safaryan,
Klasse 8f, ­
Elisabethschule Marburg


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