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Elisabethschule Marburg

KiJuPa hilft bei Integration von Flüchtlingskindern

Anlässlich der vielen Flüchtlinge in Marburg engagiert sich das KiJuPa in einem Projekt für ­jugendliche Einwanderer zur Eingewöhnung in die fremde Kultur.
Die Kinder und Jugendlichen bei einer Sitzung des KiJuPa.

Die Kinder und Jugendlichen bei einer Sitzung des KiJuPa.

© Marie Rentergent

Marburg. Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) Marburg ist eine großartige Möglichkeit für Politikinteressierte etwas in Marburg zu verändern. Die ca. 100 Marburger Schüler, die sich donnerstags in der Zeit von 16.30 und 18 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal zu öffentlichen Sitzungen treffen, kamen auf die Idee, ein Programm für geflüchtete Kinder und Jugendliche zu starten.

Es ist 12 Uhr und wie immer montags werden die Kinder von den Teamern des KiJuPas an der Sophie-von-Brabant Schule abgeholt. Dort besuchten sie vorher den Unterricht in Sprachintensivklassen. Währenddessen wird das Essen von den anderen Teamern vorbereitet.

Schon von Weitem kann man die aufgeregten Stimmen der Schüler hören. Manche Kinder kommen offen auf uns zu, andere wiederum zeigen sich zurückhaltender. Trotz des bisher nur kurzen Aufenthalts der Flüchtlinge in Deutschland sind die Sprachkenntnisse schon durchaus ausreichend für ein Gespräch beim gemeinsamen Mittagessen.

Breites sportliches Angebot für alle Altersklassen

Danach bekommen die Jüngeren Hausaufgabenbetreuung und die Älteren dürfen sich selbständig in der „Vollen Hütte“ beschäftigen. Dies sind ein paar Räume in dem Haus der Jugend und ein großartiger Ort für Jugendliche gegen Langeweile, denn es gibt dort viele spaßige Angebote: Tischkicker, Billard, Gesellschaftsspiele, Dart, Tischtennis, Computer und eine Menge Bücher und Zeitschriften. Manchmal kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen den Jugendlichen, die von den Teamern mit klaren Worten zurechtgewiesen werden, doch insgesamt herrscht eine sehr freudige Stimmung.

Gegen 14.30 Uhr folgen gemeinsame Aktivitäten, wie ins Schwimmbad gehen, im Haus der Jugend spielen oder den „Grimm-Dich Pfad“ erkunden. Heute geht es für die Jüngeren in eine Turnhalle zum gemeinsamen Spielen und für die Älteren in die Kletterhalle.

Die Kinder freuen sich darüber, sich richtig zu bewegen und die Energie loszuwerden. Um 17 Uhr sind sie wieder im Haus der Jugend und alle gehen wieder nach Hause. Ohne die großzügige Unterstützung des Beirats „Inklusion bewegt“ wäre diese Aktion nicht möglich.

von Annika Krusche und Smilla Westenberger,
Klasse 8b,
Elisabethschule Marburg


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