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Elisabethschule Marburg

Fast alle Busse in Marburg haben grüne Plakette

Rund 50 Städte in Deutschland haben wegen häufiger Überschreitung der EU-Luftqualitätsgrenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid eine Umweltzone eingerichtet.
Grünes Licht für die Busse der Stadtwerke Marburg: Fast alle ha-ben die in Marburg erforderliche grüne Plakette. (Foto: Philipp Fricke)

Grünes Licht für die Busse der Stadtwerke Marburg: Fast alle ha-ben die in Marburg erforderliche grüne Plakette.

© Philipp Fricke

Marburg. In einer Umweltzone dürfen nur Fahrzeuge ­fahren, die ein bestimmtes  Schadstoffemissionsniveau nicht über­schreiten. Damit ­sollen die vom Verkehr ausgehenden ökologischen und gesundheitlichen Belastungen verringert werden. Die Fahrzeuge, die in eine Umweltzone ­einfahren dürfen, sind durch ­eine grüne Plakette gekennzeichnet.

Auch Marburg hat zum 1. April 2016 die Umweltzone eingeführt. Der überwiegende Teil der Marburger Busse ist schon jetzt mit einer grünen Plakette ausgerüstet. Bis zum Jahresende 2016 werden noch rund zehn Busse übrig bleiben, die keine grüne Plakette haben. In 2017 werden alle Busse mit einer grünen Plakette ausgestattet sein.

Ältere Busse als Reserve

Die Marburger Busse tanken Diesel oder Erdgas. Die Verbrauchswerte liegen durchschnittlich bei einem Diesel-Gelenkbus bei rund 65 Liter für 100 Kilometer und bei einem Erdgas-Gelenkbus bei 75 Kilogramm für 100 Kilometer. In der täglichen Verkehrsspitze kommen 67 von 75 Bussen zum Einsatz und es werden in einem Jahr 14 552 000 Fahrgäste befördert.

Auf die Frage, ob die Stadtwerke mit mehr Fahrgästen wegen der Einführung der grünen Plakette rechnen, antwortete der Geschäftsführer der Marburger Stadtwerke, Herr Otto, dass er nicht damit rechne, da die Fahrgastzahlen unabhängig von den Abgasnormen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen seien. Auch die Fahrkartenpreise werden sich nicht im Bezug auf die Umweltzone erhöhen, sagte die Geschäftsführerin der Stadtwerke Consult, Frau Stey. Sie sind allerdings jährlich auf dem Prüfstand. Tarifwechsel ist standardmäßig am 1. Januar, letztlich entscheidet das der Aufsichtsrat des RMV-Verbandes.

Im Durchschnitt wird ein Bus rund zwölf Jahre eingesetzt. Einige werden auch etwas älter, diese dienen vorwiegend der Reserve. Es hängt auch von der Laufleistung ab, denn ein Bus kann ohne weiteres 800 000 km oder gar mehr als 1 000 000 km fahren. Die Stadtwerke sind somit auf die Einführung der Umweltzone gut vorbereitet und die Fahrgäste müssen sich nicht um höhere Preise sorgen.

von Philipp Fricke, Klasse 8c, 
Elisabethschule Marburg


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