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Elisabethschule Marburg

Ein Tag im Lebenshilfewerk Marburg

Die Schülerreporter Julia Grimm und Katharina Naumann machten sich für das Projekt „Schüler lesen die OP“ auf den Weg in das Lebenshilfewerk Marburg.
Das Wohnhaus der Lebenshilfe  in der Marbnurger Schwangasse. Das kleine Foto zeigt Gründer Tom Mutters, dessen Institution  sich  um geistige Behinderte kümmert.

Das Wohnhaus der Lebenshilfe in der Marbnurger Schwangasse. Das kleine Foto zeigt Gründer Tom Mutters, dessen Institution sich um geistige Behinderte kümmert.

© Peter Gassner

Marburg. Als wir, zwei Schülerinnen der Elisabethschule, die Tagesbetreuung der Lebenshilfe besuchten, bemerkten wir sofort die Gastfreundlichkeit, das Interesse und die Dankbarkeit der Senioren, die begeisterte und freundliche Gespräche mit uns führten. Eine der zu betreuenden Seniorinnen erzählte uns stolz von ihrer Selbstständigkeit und ihrer guten Orientierung in der Stadt. Die Lebenshilfe ist eine Institution, die sich um geistig Behinderte kümmert und versucht, ihnen das Leben zu erleichtern.

Lebenshilfe auch in Marburg aktiv

Auch in Marburg ist sie aktiv, wie im Wohnhaus Schwan-gasse. Sie bietet hier 35 Menschen mit geistiger Behinderung ein Zuhause und eine liebevolle Betreuung. Auch nach dem Tod von Tom Mutters (1917-2016), dem Gründer der Institution, im Februar dieses Jahres, wird sie weitergeführt.

Das Wohnhaus ist behindertengerecht ausgestattet, bietet jedem einen privaten Bereich und verfügt über Gemeinschaftsräume bis hin zu einer Küche, in der dienstags gemeinsam mit den Senioren gekocht wird. Die Bewohner, die noch in der Lage sind Aufgaben zu erfüllen, werden tagsüber in den Lahnwerkstätten beschäftigt. Die fünf bis zehn Senioren im Alter von 50 bis 79 Jahren, die nicht mehr in der Lage sind diese Aufgaben zu erfüllen, besuchen tagsüber die Tagesbetreuung, die ihnen einen geregelten Tagesablauf bietet.

Auch hier gibt es einen geregelten Tagesablauf

„Morgens fangen wir um 9 Uhr an, essen oder trinken eine Kleinigkeit, dann besprechen wir, was wir am Tag machen wollen. Um 12 Uhr gibt es wie gewohnt Mittagessen mit anschließendem Küchendienst. Montags gehen wir einkaufen, mittwochs wird mit allen gebastelt oder Handarbeiten gemacht, die dazu Lust haben. Meistens machen wir Ausflüge, wie zum Frankfurter Zoo, zum Christenberg oder kleine Spaziergänge jeden Donnerstag. Kuchenbacken, Spiele und kreative Sachen machen wir freitags. Vor Festen, wie Weihnachten wird fleißig gebacken und gebastelt“, erzählte uns eine sehr nette Mitarbeiterin der Tagesbetreuung.

Der Besuch in der Lebenshilfe hat uns sehr gut gefallen. Wir finden es wichtig und toll, dass es diese Möglichkeit für geistig behinderte Menschen gibt, eine liebevolle und nette Tagesbetreuung zu besuchen.

von Julia Grimm und Katharina Naumann,
Klasse 8c,
Elisabethschule Marburg


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