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Emil-von-Behring-Schule Marburg

Die Entwicklung eines nicht oft gerittenen Konikpferdes

Im Mai 2015 kam Kaira als ein nahezu ungerittenes und nicht ausgebildetes Konikpferd aus einem Tierpark bei Hamburg nach Mittelhessen.
Kaira (links) und daneben ein anderes Konikpony. (Foto: Pia Drusel)

Kaira (links) und daneben ein anderes Konikpony.

© Pia Drusel

Marburg. Konikpferde sind Osteuropäische Wildpferde. Am Anfang war das neue Pferd Kaira immer sehr zickig und hat das gemacht, was sie wollte. Dennoch sie war sehr Menschen bezogen und zutraulich. Sie hatte Probleme, wenn jemand auf ihr saß - hat also ungern jemanden auf sich drauf gelassen. Sie ist dann immer mal ins Gebüsch gegangen, hat gebuckelt und ist gestiegen.

Beim Führen hatte sie auch immer mal wieder gebissen und hat sich verweigert weiter zu gehen, mit einem Knotenhalfter ging es dann schon etwas besser. Gesundheitlich hatte sie zum Glück keine Probleme. Dann wurde Kaira mit einem so genanntem Sattelpad geritten, einer sattelähnlichen Auflage mit Griff. Das gab dem Reiter Sicherheit und Kaira gefiel das auch. Das Reiten hat dann schon viel besser funktioniert.

Kaira ist ein junges Pony und braucht viel Bewegung, deshalb wurde dann öfters mit ihr reiten gegangen. Weil sie noch keine Ausbildung hatte, fiel ihr das Galoppieren und das Kurvengehen schwer. Aber das lernte sie dann auch mit der Zeit. Durch Führen, Bodenarbeit und Spaziergänge hat sich nach und nach das Vertrauen zwischen Tier und Mensch aufgebaut. Das hat mehrere Monate gedauert. Während dieser Zeit gab es immer mal wieder kleinere Rückschläge, aber man muss weiter arbeiten und darf nie die Hoffnung verlieren.

Heute geht Kaira nicht mehr ins Gebüsch, steigt nicht mehr, das Vertrauen ist gewachsen und man weiß wie man mit ihr umgehen muss. Konikpferde eigentlich sind Osteuropäische Wildpferde, sie sind als eine Herde vereint und leben meistens in der freien Wildbahn. Man erkennt sie daran dass sie einen Aal-Stich auf ihrem Rücken haben und grau braune Fellfarbe haben.

von Pia Drusel, Klasse 7b, Emil-von-Behring-Schule Marburg


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