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Gymnasium Philippinum

Wie ein Konflikt das Leben tausender Menschen verändert

Im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine kommen immer mehr Menschen ums Leben. Tausende müssen aus ihren Häusern fliehen und sich in unbeheizten Notunterkünften vor dem Dauerfeuer schützen. Kinder können nicht mehr den Schulunterricht besuchen und manche verlieren auch Geschwister, einen Elternteil, wenn nicht sogar beide.

Eine Frau trägt ihr verbliebenes Hab und Gut aus ihrem zertrümmerten Haus,

© Nikolai Gontar / dpa

Marburg. Es gibt viele getötete Soldaten und ein großer Teil der Gebäude ist zerstört. Viele Menschen, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt, haben ihre Häuser verloren oder haben diese aus Angst verlassen. Vom Dauerfeuer sind jedoch die Kinder am Schwersten betroffen.

In der ukrainischen Stadt Donbass ist die Hälfte der 38 000 Bewohner bereits geflohen. Eine Frau kann gerade noch aus ihrem Haus fliehen und hat Angst. Sie hat gerade noch so überlebt. Zwei Meter neben ihr ist gerade eine Bombe eingeschlagen. In einer Fabrik schlägt ebenfalls eine Bombe ein und verletzt einige Arbeiter. Ein Mann kommt noch mit einer Verletzung am Kopf davon.

Die meisten verbliebenen Bewohner leben in Notunterkünften, in denen den Menschen zumindest eine warme Mahlzeit garantiert werden kann. Zudem fällt bei den niedrigen Temperaturen in Donbass die Heizung aus und die Kinder können höchstens zwei Mal pro Woche den Schulunterricht besuchen. Einige dieser Kinder haben sogar durch den Krieg einen Elternteil, manche sogar beide, verloren, andere auch Geschwister.

Ich persönlich finde es unmenschlich, dass aufgrund von Konflikten zwischen Russland und der Ukraine Menschen unter so schlechten Lebensbedingungen leiden müssen. Kinder, denen das Recht auf Bildung verweigert wird, müssen schwere Verluste, wie den eines Elternteils, verkraften. All dies sind keine Lebensbedingungen, die unschuldige Menschen auf sich nehmen müssen. Ich hoffe auf ein möglichst schnelles Ende des Krieges, damit die Menschen wieder ohne Angst leben können und vor allem die Kinder wieder einen normalen Alltag ohne Krieg erleben können.

Von Lorenzo Crepaz, Klasse 8b, Gymnasium Philippinum Marburg


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