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Elisabethschule

Spanisch als weitere Sprachwahl

Unsere Schülerreporter berichten für uns über die Diskussion am Marburger Gymnasium. Für dieses Schuljahr hat diese jedoch keine Auswirkung mehr.

An der Elisabethschule hoffen einige Schüler auf die Einführung von Spanisch als zweite Fremdsprache. Der junge Fan auf dem Bild wünscht jedoch seinen Fußballidolen Glück.

© Michael Löwa

Marburg. Weltweit haben etwa 417 Millionen Menschen Spanisch als Muttersprache. Dies ist einer der Gründe, warum momentan an der Elisabethschule Marburg diskutiert wird, ob Spanisch neben Französisch und Latein als zweite Fremdsprache eingeführt werden soll.

Darüber sind die Meinungen sehr gespalten. Von einigen Französisch­- und Lateinlehrern wird befürchtet, dass dann viel weniger Französisch und Latein als zweite Fremdsprache gewählt wird. Die Befürworter hingegen sehen es als Chance, dass die Kinder damit Spanisch sogar als Leistungskurs in der Oberstufe belegen könnten, und erhoffen sich durch das breitere Angebot eine größere Motivation bei den Schülern.

Das Ganze begann damit, dass einige Eltern der Sechstklässler (erster G9 Jahrgang) auf die Elternbeiräte der jeweiligen Klassen zugingen und fragten, ob es eventuell möglich sei, Spanisch als zweite Fremdsprache an der Elisabethschule einzuführen. „Wir starteten eine inoffizielle Umfrage per E-Mail, um herauszufinden, ob überhaupt genügend Schüler Interesse hätten, Spanisch als zweite Fremdsprache zu wählen“, berichtet eine Elternbeirätin.

Elisabethschule wäre eine der ersten mit Spanischunterricht

Von denen, die darauf antworteten, waren es im Schnitt etwa neun Schüler pro Klasse, die dies in Betracht ziehen würden. Daraufhin gab es ein erstes Treffen mit Eltern und Lehrern, bei dem über dieses Thema gesprochen wurde. Als Ergebnis daraus brachte die Schulleitung einen Antrag in die Gesamtkonferenz ein, mit dem Vorschlag, einen Fremdsprachenausschuss zu bilden. Die Gesamtkonferenz stimmte am Anfang des Jahres diesem Antrag zu.

Der Fremdsprachenausschuss ist offen für Lehrer, Schüler und Eltern. Er berät über Vor-­ und Nachteile, die eine Umsetzung mit sich bringen würde, und überlegt, ob ein Antrag in der Gesamtkonferenz gestellt wird, um Spanisch als zweite Fremdsprache einzuführen. Die Elisabethschule wäre eine der ersten Schulen in Marburg, die Spanisch als zweite Fremdsprache anbieten würde, was eine Bereicherung der Marburger Schullandschaft bedeuten würde.

Schule würde attraktiver werden

Jedoch müssten dabei viele Dinge beachtet werden, etwa welche Auswirkungen es auf die Wahl der dritten Fremdsprache geben könnte. Eltern müssten auf mögliche Probleme bei einem Umzug oder einem Schulwechsel hingewiesen werden, da nur wenige Schulen in Hessen Spanisch als zweite Fremdsprache anbieten.

Die Elisabethschule könnte durch dieses Angebot aber auch für Schülerinnen und Schüler attraktiver werden. Der Fremdsprachenausschuss hat sich zum ersten Mal Anfang März getroffen. Bei diesem Treffen wurden Arbeitsgruppen gebildet, die verschiedene Themenbereiche bearbeiten werden. Für die jetzigen Sechstklässler wird es keine Möglichkeit geben, Spanisch als zweite Fremdsprache zu wählen. Für die nächsten Jahrgänge bleibt es allerdings spannend, wie die Entwicklung weitergeht.

von Maren Below, Aimée Faix und Annika Forst, Klasse 8e, Elisabethschule Marburg


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