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Elisabethschule

Schulsanitäter mit Herz und Engagement im Einsatz

Seit einigen Jahren gibt es an der Elisabethschule Marburg den Schulsanitätsdienst. Schüler und Schülerinnen, die sich für den Schulsanitätsdienst interessieren, müssen in der 8. Klasse das Wahlfach Humanbiologie wählen, um daraufhin Schulsanitäter/in werden zu können. Im Wahlfach lernen sie die Grundlagen der Ersten Hilfe sowie den Aufbau des Körpers kennen.

Eine Sanitätertasche steht für den Ernstfall bereit.

© Kenneth Brockmann / pixelio.de

Marburg. Kurz vor den Sommerferien absolvieren alle 8. Klassen einen einwöchigen Erste Hilfe Kurs, der von den Johannitern Marburg durchgeführt wird. Die Erste-Hilfe-Kenntnisse werden dort vertieft und die Schüler lernen durch praktische Übungen im Ernstfall richtig zu handeln.

Eine Woche darauf findet die Ausbildung zum Schulsanitäter statt. An mehreren Tagen lernen die Schüler erste Diagnosen zu stellen, in ernsten Fällen zu handeln und mit Verletzungen umzugehen. Fehler sind noch nicht gravierend, da sich die Schüler gegenseitig unterstützen.

Angst vor Einsätzen legt sich

Die Ausbildung wird ebenfalls von Mitarbeitern der Johanniter geleitet. Im Anschluss daran erhalten die nun frisch gebackenen Schulsanitäter eine schriftliche  Bescheinigung und das Abenteuer kann losgehen. Einmal in der Woche verbringen zwei bis drei Leute ihre Pausen im Sanitätsraum und sind auf jede Art von Problemen, Verletzungen oder ähnliches gut vorbereitet.

,,Meistens kommen Kinder oder Jugendliche zu uns, die beispielsweise Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder auch Schürfwunden haben“, berichten die Schulsanitäterinnen Alisa und Phoebe- Allerdings ist es auch schon vorgekommen, dass es ernstere Verletzungen wie Gehirnerschütterungen und Knochenbrüche gab, wo der Krankenwagen kommen musste. „Anfangs hatten wir ein bisschen Angst vor schlimmeren Einsätzen, doch mit der Zeit war auch dies kein Problem mehr.“

Routine, Engagement und Herz stecken in der Arbeit der Schulsanitäter

Regelmäßig nehmen sie an Veranstaltungen wie dem Spieletag teil und sind dort oft im Einsatz. Auch Fortbildungen belegen sie, in denen sie sich weiteres Wissen aneignen können und durch praktische „Fallbeispiele“ eine gewisse Sicherheit bekommen. Das gesamte Team versteht sich sehr gut und alle unterstützen sich, wo sie nur können.

Insgesamt ist der Schulsanitätsdienst eine interessante und schöne Aufgabe, in der viel Arbeit, aber auch großer Spaß steckt. „Für alle, die sich für Medizin interessieren und es lieben, Menschen zu helfen, ist der Schulsanitätsdienst genau das Richtige!“, ergänzt Alisa zum Schluss mit einem Lächeln.

von Alisa Mazzotta, Greta Berisha und Darin Dawood, Klasse 8b, Elisabethschule


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