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Elisabethschule

Schenke Leben - Spende Blut!

In Marburg gibt es fast 20 000 Personen, die regelmäßig Blut spenden. Da das gespendete Blut nur etwas länger als einen Monat haltbar ist, ist das Uniklinikum immer auf der Suche nach neuen Spendern, um eine dauerhafte Versorgung gewährleisten zu können.

Blutspenden kann Leben retten. Vor allem in den Semesterferien werden Blutreserven knapp.

© Patrick Seeger

Marburg. Viele der regelmäßigen Blutspender sind allerdings Studenten, die in den Semesterferien verreist sind. Wenn aber die drei Sommermonate überbrückt sind, geht es wieder bergauf. Somit kann das Universitätsklinikum darauf bauen, gut versorgt zu sein.

Eine Blutspende ist ganz einfach: Interessenten melden sich bei ihrem nächsten Blutspende-Dienst des Deutschen Roten Kreuzes an. Hier wird nach der Erfassung ihrer persönlichen Daten, der Abklärung der gesundheitlichen Vorgeschichte und einer Blutuntersuchung entschieden, ob sie als Blutspender geeignet sind. Die Entscheidung wird in einem persönlichen Gespräch mit einem Facharzt getroffen und erläutert.

Kleine Aufwandsentschädigung für Spende

Ist jemand als geeigneter Spender registriert, erfolgt nun die eigentliche Blutspende. Hierbei wird dem Spender von erfahrenem Personal ca. 500 Milliliter Blut aus der Ellbogenvene abgenommen. Nach der Spende erfolgt noch eine genaue Untersuchung des Blutes im Labor.

Bei regelmäßigen Blutspenden hat man also immer die Gewissheit, dass die Blutwerte in Ordnung sind. Nach der Blutabnahme hat man die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss und Getränken auszuruhen. Für die Spende erhält man eine kleine Aufwandsentschädigung.

Studenten spenden am meisten Blut

Ein großer Teil der regelmäßigen Spender sind Studenten, weshalb es in den Semesterferien häufig zu einem Mangel an Blutkonserven kommt. Die Krankenhäuser haben zwar meist Konserven vorrätig, wenn diese allerdings aufgebraucht sind, müssen teils wichtige Operationen verschoben werden.

Also: Sie opfern nur eine Stunde Ihrer Zeit, aber Sie helfen, Leben zu retten!

von Julian Piasek und Fabian Kolbeck, Klasse 8b, Elisabethschule Marburg


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