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Erich-Kästner-Schule

Mit Comenius Brücken bauen

Die Erich-Kästner-Schule in Cappel hatte sich letztes Jahr mit dem Thema „Brücken“ erfolgreich für die Teilnahme am Comenius-Austausch beworben. Damit war nicht nur gemeint, sich Brücken anzuschauen, sondern vor allem Brücken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu bauen.

Cappel. Im November 2013 ist eine Gruppe der Schule für Körperbehinderte nach Passignano (Italien) geflogen. Im Mai 2014 kamen die Gäste aus Italien, Irland und Frankreich an die Erich-Kästner-Schule. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Im Oktober 2014 war eine Schülergruppe in Irland. Hier berichten die Schüler von ihren Erlebnissen in Irland.

von Kushtrim Rahmani, Juri Wall, Florin Reiser, Richard Gethings, Nick Acker, Klasse H2 und H3, Schule für Körperbehinderte (EKS), Marburg

Nächster Halt: Railway Village

Im Oktober 2014 hatte ich im Rahmen eines Comenius-Schüleraustausch-Programmes der Erich-Kästner-Schule Marburg-Cappel das Glück, mit nach Irland, genauer gesagt in die Stadt Clonakilty im Westen des County Cork zu reisen. An einem Vormittag durfte ich in ein kleines Eisenbahnmuseum mit angeschlossener Miniaturwelt fahren, das im Südosten von Clonakilty liegt.

Dort schaute ich mir eine Sammlung von Fakten, Fotos und Materialien an, wie zum Beispiel alte Fahrpläne. Die Eisenbahnzeit dauerte in der Provinz bis in die 1960er Jahre an. Auch ein Film von der Geschichte der Bahnstrecken wurde dort gezeigt. Draußen sah ich mir Miniaturstädte an, die unter freiem Himmel aufgebaut waren. Zwischen den Häusern der Städte fuhren kleine Züge umher.

Ein Mitarbeiter sagte, die weitflächige Anlage wäre auf einer ehemaligen Mülldeponie entstanden. Eine Besonderheit ist, dass das gesamte Gelände rollstuhlgerecht konstruiert wurde. Da der Ausflug praktisch für mich organisiert wurde, hat er mir sehr gut gefallen. Für Eisenbahnbegeisterte ist das Eisenbahnmuseum ein Muss und ein Highlight.

von Nick Acker

"Taptops" statt Hefte und Stifte

In der irischen Schule Clonakilty in West Cork durften wir ein paar Stunden normalen Schulunterricht besuchen. Dabei wurden die Gastschüler in zwei Schulklassen aufgeteilt. In meiner Gruppe waren wir die meiste Zeit mit einem Kunstprojekt beschäftigt. Das Projekt bestand aus zwei Teilen: Jede Gruppe bekam einen Buchstaben aus dem Alphabet. Zu diesem Buchstaben sollten wir eine Collage basteln, welche im ersten Teil mit einem Ort in Europa und im zweiten Teil mit dem Comenius-Projekt zu tun haben sollte.

Die Klassen hatten Tabtops (Laptops, die auch als Tablets verwendet werden können). Diese durften wir benutzen, um nach Bildern zu suchen. Außer dem Kunstprojekt hatten wir auch eine Stunde, in der wir an den Tabtops machen konnten, was wir wollten. In der Klasse hing ein großer Bildschirm, auf dem die Klasse sehen konnte, was die Schüler an ihrem Tabtop gerade machen.

von Kushtrim Rahmani, Juri Wall, Richard Gethings und Florin Reiser


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