Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Gymnasium Philippinum

Mehr Eisbären als Menschen

Die Durchschnittstemperatur beträgt minus viereinhalb Grad Celsius. 60 Prozent der Fläche sind Gletscher - das ist Spitzbergen.

Ein Eisbär steht auf einer Eisscholle bei Spitzbergen.

© dpa

Marburg. Dazu werden fünf größere Inseln gezählt, die zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean liegen. Seit 1920 gehören sie zu Norwegen und tragen eigentlich den Namen Svalbard, was so viel bedeutet wie „Land der kalten Küste“.

Spitzbergen ist nur der Name der Hauptinsel. Dort herrscht wirklich ein arktisches Klima. Die Küsten sind im Sommer nur sechs Wochen schneefrei und von Ende Oktober bis Mitte Februar geht die Sonne gar nicht auf. Vor 150 Millionen Jahren lagen die Inseln sogar noch auf der Südhalbkugel.

Golfstrom sorgt für nicht ganz so frostiges Klima

Auf den 61 022 Quadratkilometern leben etwa 2700 Menschen, aber auch 3000 Eisbären. In der Hauptstadt Longyearbyen leben 1800 Menschen. 1906 wurden diese eisigen Inseln besiedelt. Die Siedler konnten nur dort bleiben, da der Ausläufer des Golfstromes warmes Wasser in den Nordatlantik transportiert. Das sorgt dafür, dass das Klima nicht ganz so kalt und frostig ist. „Größtes Labor der Welt“- so wird Spitzbergen oft genannt, weil viele Forscher diese Umstände nutzen, um Experimente durchzuführen.

Mich fasziniert Spitzbergen schon lange, da es dort so ruhig und friedlich im Gegensatz zu unserem oft hektischen und stressigen Alltag ist. Außerdem finde ich die Natur grandios, auch wenn sie fast nur aus Eis besteht. Ich finde es auch interessant, wie die Menschen bei diesen klimatischen Umständen dort leben.

von Sophie Bergmann, Klasse 8b, Gymnasium Philippinum Marburg


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Schülerartikel




  • Sie befinden sich hier: Gymnasium Philippinum – Mehr Eisbären als Menschen – op-marburg.de