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Gymnasium Philippinum

Kinder in der Ukraine in Not

 Weltweit leiden Kinder unter den Folgen von Krieg, Zerstörung und Flucht. In der Ukraine herrscht seit mehr als einem Jahr ein Bürgerkrieg, eine Beendigung der Auseinandersetzungen ist nicht in Sicht.

Panzer rollen durch Donezk.

© dpa

Marburg. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bisher geflohen, darunter sind fast die Hälfte Kinder. Viele haben die Bombardierungen der Städte nicht überlebt. Insbesondere die vor Ort gebliebenen Kinder, aber auch die Familien auf der Flucht leben in erbärmlichen Umständen.

Die Grundversorgung ist zusammengebrochen, viele Kinder hungern, überall herrscht Armut. In den noch nicht zerstörten Krankenhäusern ist medizinische Hilfe nicht mehr gewährleistet. Der Ausbruch von Seuchen droht. Die Kinder sind voller Angst vor neuen Bombenangriffen und sehen keine Zukunftsperspektive. Hilfsprojekte kommen nur langsam voran, viele befürchten Terroranschläge auf Helfer und Transporter. Aber Hilfe wird dringend benötigt.

Der 14-jährige Pjotr lebt seit mehr als drei Monaten mit fünf gleichaltrigen Waisen auf der Straße in seiner ausgebombten Heimatstadt Donezk. Er ist schutzlos der Kälte ausgeliefert, bekommt selten von den Nachbarn etwas Brot zu essen. Die Gruppe übernachtet im Keller seines bis auf die Grundmauern zerstörten Elternhauses. Die Kinder leben andauernd in Angst und Furcht.

Der Krieg muss enden

Mehrere Hilfsorganisationen wie das Malteser Hilfswerk und das Rotes Kreuz planen Hilfsprojekte, bislang ist jedoch noch keine Hilfe für die Menschen in den Kriegsgebieten zu spüren. Kinder sind in besonderem Maße schutz- und hilfebedürftig. Gerade sie sind jetzt völlig alleine gelassen.

Zum einen benötigen die Menschen vor Ort Hilfe zum Wiederaufbau, aber auch an die vielen Flüchtlinge muss gedacht werden. An der westlichen Grenze der Ukraine sind schon mehrere Flüchtlingslager eingerichtet worden, die die Grundversorgung gewährleisten sollen. Doch für die vielen Flüchtlinge reichen diese Maßnahmen nicht aus. Oft müssen die ausgehungerten Menschen im Freien übernachten.

Vorrangiges Ziel muss es sein, diesen Krieg zu beenden, damit nicht noch mehr Kinder leiden müssen.

von Thea Hoffmann, Klasse 8b, Gymnasium Philippinum


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