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Brüder-Grimm-Schule

Judo - Der sanfte Weg

Judo heißt: der sanfte Weg. Morten und Moritz erklären, wo der Sport herkommt und was daran besonders Spaß macht.

Auch junge Judoka haben schon viel Kraft.

© Privatfoto

Marburg. Judo ist eine japanische Kampfsportart. Im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten wird beim Judo nicht geschlagen oder getreten. Man versucht den Gegner durch die Kraft seiner eigenen Bewegungen zu besiegen. Dazu benutzt man Würfe, Hebel, Halte- und Würgegriffe.

Die Kampfsportart wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Kopö Jigorö erfunden. Die Judokämpfer werden Judoka genannt. Judoka sollen eine respektvolle Einstellung gegenüber ihrem Gegnern haben. Judo soll nicht nur ein Sport, sondern auch eine Lebenseinstellung sein.

Wie bei den anderen Kampfsportarten gibt es auch beim Judo Gürtel in verschiedenen Farben, die das Können des Judoka zeigen. Diese sind der Reihe nach: Weiß, Weiß-Gelb, Gelb, Gelb-Orange, Orange-Grün, Grün, Blau, und schließlich Braun. Meister des Judo tragen schwarze Gürtel. Diese sind wiederum in ersten bis fünften Dan unterteilt. Meistergürtel im sechsten bis achten Dan sind weiß-rot und im neunten bis zehnten Dan rot. Momentan gibt es keinen europäischen Meister, der einen roten Gürtel hat.

Judo macht Spaß, weil man verschiedene Würfe und Haltegriffe ausprobieren kann, weil man immer noch etwas dazulernt, man seinen Kopf anstrengen muss und mit Gewalt nicht weiterkommt.

von Morten Köhler und Moritz Berthold, 4b, Brüder-Grimm-Schule, Marburg


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