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Irakkrieg: 5 000 Frauen entführt

Elisabethschule Irakkrieg: 5 000 Frauen entführt

Überall herrscht Angst und Schrecken. Die Einwohner Iraks müssen jede Sekunde mit Bombenanschlägen oder anderen grauenvollen Taten des IS rechnen. Der IS entführte allein in einer Woche über 5 000 Frauen.

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Menschen auf der Flucht vor dem Islamischen Staat (IS)

Quelle: Ahmed Jalil / dpa

Marburg. Tausende Kurden leben derzeit in Lagern, meilenweit weg von den Städten. Wasser gibt es nur an ein paar Wasserstellen, wo sie hinlaufen müssen, bei 50 Grad Hitze.

In den Camps gibt es keinen Strom, kaum Essen und auch keine richtigen Schlafplätze. Sie haben nichts außer ein paar Decken oder Kleidungsstücke, die sie vielleicht retten konnten. Sie sind von riesigen Müllbergen umgeben, um die sich keiner kümmert. Die Peschmerga versucht ihnen zu helfen, doch sie haben schon alles getan, was in ihrer Macht steht.

Alles ist zerstört

Die Menschen wollen nach Europa flüchten. An manchen Tagen kommen Rettungshubschrauber, um sie zu retten, doch gerade mal 20 Leute können gerettet werden. Deshalb werden mehrere Hubschrauber geschickt, die meisten stürzten ab, da sie von Terroristen beschossen werden. Die Leute sind verzweifelt.

,,Ich musste fliehen. Flugzeuge haben  uns angegriffen und haben alles zerstört. Unsere Familie, unsere Häuser, einfach alles“, sagt ein Flüchtling aus Mosul. Die Flüchtlinge, die es mit Helikoptern, Booten oder zu Fuß nach Europa schaffen, werden in Flüchtlingslagern aufgenommen.

Ereignisse werden immer schlimmer

Ein Flüchtling aus Nordirak: ,,Wir flüchteten aus dem Irak aufgrund des Krieges und des dort herrschenden Konfessionalismus." Doch hier angekommen werden die Menschen mit Demonstrationen gegen Flüchtlinge konfrontiert. „Die Terroristen haben unser Gebiet angegriffen und verwüstet. Unsere Heimat wurde zerstört, und hier wird gegen uns demonstriert", meint er.

Die Ereignisse in Irak werden immer schlimmer. Binnen einer Woche wurden allein in Sindschar 4 000 Menschen umgebracht und in Mosul werden jeden Tag Frauen entführt und sogar verkauft. Die Menschen hier und dort beten und hoffen auf Besserung.

von Lara Sorany, Klasse 8b, Elisabethschule

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