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Freie Waldorfschule

Heilung durch Handeln und Arbeiten

Ergotherapie gehört zu den medizinischen Heilberufen. Patienten sollen durch die Therapie Bewegungsabläufe wieder lernen, die sie durch eine Krankheit oder einen Unfall verloren haben.

Zwei Senioren trainieren mit einem Gymanastikball. Auch das ist Teil der Ergotherapie.

© Robert Kneschke

Marburg. Der Begriff Ergotherapie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie "Heilung durch Handeln und Arbeiten". Ergotherapeuten helfen Menschen jeden Alters, die eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verloren gegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit des Alltags wieder zu gewinnen oder zu fördern.

Die betroffenen Menschen sollen ihren Alltag, ihren Beruf oder den Schulalltag so unabhängig wie möglich bewältigen können, daher bekommt jeder Patient einen eigenen Therapieplan. Eine Behandlung kann aus handwerklichen und spielerischen Tätigkeiten bestehen, aber auch aus Training für wichtige Tätigkeiten im Alltag.

Es gibt zahlreiche Erkrankungen durch die Fähigkeiten verloren gehen können, wie ein Schlaganfall oder eine Querschnittslähmung. Weitere Zielgruppen der Ergotherapie sind Demenzerkrankte oder Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten.

Ergotherapeuten arbeiten in Krankenhäusern, Kliniken, sozialen Einrichtungen, Heimen, Sonderschulen, Kindergärten und in Praxen für Ergotherapie. Die Ausbildung zum Ergotherapeuten dauert drei Jahre und findet an einer Berufsfachschule für Ergotherapie statt.

von Lea Strohal, Klasse 9, Freie Waldorfschule Marburg


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