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Alfred-Wegener-Schule

Flüchtlingskinder aus dem Kosovo in unserem Umfeld

Gestern haben wir es noch im Radio gehört oder in der Tagesschau gesehen, und auf einmal sind sie in unserer Stadt. Die Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe, damit sie sich in ihrer neuen Heimat, trotz teils geringer Deutschkenntnisse,  zurecht finden können.

Kinder, wie dieses kleine Mädchen, kommen mit ihren Familien aus Krisengebieten nach Deutschland. Die Schüler der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain helfen ihnen bei der Integration.

© Foto: angieconscious / pixelio.de

Marburg. In unserem Alltag stehen wir in Kontakt mit Flüchtlingen. Um etwas mehr über sie zu erfahren, stellten wir ihnen einige Fragen. Sie flüchteten aus dem Kosovo, weil sie dort keine Arbeit bekamen und sich in Deutschland bessere Chancen versprachen. Außerdem fühlten sie sich von ihrem Staat alleine gelassen. Mit Visum und Auto kamen sie nach Deutschland. Es war ein etwas längerer Weg, mit einigen Zwischenstationen, bis sie nun hier ankamen.

Trotz Visum ist eine Abschiebung nicht ausgeschlossen. Jeder von uns gibt sein Bestes, um sie zu integrieren und sie sich heimisch fühlen zu lassen. Wir zeigten ihnen ihre neue Heimat und merkten, dass man auch mit ihnen viel Spaß haben kann, trotz anderen Sitten und anderer Sprache. Einige von den Flüchtlingen fühlen sich manchmal schon wie Zuhause, jedoch auch nicht immer. Vielen von ihnen fällt es schwer von der alten Heimat und Freunden loszulassen und die Flucht zu verstehen und zu akzeptieren, denn sie sind noch Kinder und Jugendliche, wie wir.

Die meisten Jugendlichen machen hier den Abschluss in der Schule. Die Eltern sehen positiv in die Zukunft und sind optimistisch, dass sie einen guten Arbeitsplatz bekommen. Doch die Kinder sind davon nicht so überzeugt wie die Eltern. Sie hoffen immer weiter, dass sich die Arbeitssituation im Kosovo bessert und sie in nicht allzu langer Zeit zurück in ihre alte Heimat können und dort Arbeit finden. Deshalb sollte man ihnen helfen, die Sehnsucht zu lindern und gleichzeitig die alten Bilder, gute sowie schlechte, in den Hintergrund zu schieben.

Von Paulina Ulrich und Elisabeth Kothe, Klasse G9c, Alfred-Wegener-Schule, Kirchhain


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