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Freie Waldorfschule

Ein glückliches Leben mit Mensch und Hund

Der Schafpudel, eine alte Hütehund-Rasse, wird wiederentdeckt. Janna Roolfs befasste sich mit dieser Rasse.

Die Schafpudel werden vornehmlich mit heller Fellfarbe gezüchtet.

© Janna Roolfs

Marburg. So mancher Hundebesitzer, der bei der Wahl seines Hundes flüchtig entschieden hat, musste oft mit kostspieligen Tierarztkosten der mangelnden Gesundheit seines Vierbeiners Rechnung tragen.

In Mode gekommen sind häufig Hunderassen, die überwiegend nach optischen Kriterien gezüchtet und bewertet wurden. So setzten sich oft Hüft-Gelenksdysplasien, Herz-Kreislauferkrankungen, oder das Merle-Gen in Form von qualvollen Krankheitsverläufen von Generation zu Generation der schönen Rassehunde fort.

Schafpudel ist der ideale Spielkamerad

In den 80er Jahren wurde eine alte Hunderasse im östlichen Vorpommern von einer Züchterin wiederentdeckt. Sein Name Schafpudel hat nichts mit dem Königs- oder Zwergpudel gemein. Pudel leitet sich sinngemäß aus den plattdeutschen „Puhl“ – wie Pfuhl her.

Der Schafpudel ist ein sehr ursprünglicher Hütehund, aber auch ein idealer Spielkamerad für Kinder. Schafpudel wurden unter anderem für die gute Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet. Bis ins frühe Mittelalter lässt sich diese vom Aussterben bedrohte, äußerst gesunde und vitale Rasse zurückverfolgen. Und auf alten Gemälden findet man diesen Hund wieder.So erzählte es mir eine Züchterin, die im Umkreis von Marburg ihre Zuchtstätte hat.

Die weizenfarbenen Hunde, wie sie vornehmlich gezüchtet werden, heben sich kaum von den Schafherden ab. Daher können die hellen Exemplare von den Schäfern nicht eingesetzt werden, die Schafpudel mit ihren Eigenschaften aber sehr schätzen.

von Janna Roolfs, 9. Klasse, Freie Waldorfschule Marburg


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