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Alfred-Wegener-Schule

Die Klimaerwärmung bedroht unseren Lebensraum

Der Klimawandel ist ein ­Thema, das uns alle ­betrifft. Wo liegen die ­Ursachen dafür und was sind die Auswirkungen? Was kann ich selbst 
 dagegen tun?

Die Erde ist unser Wohnraum, den es zu schützen gilt. Charlotte Kanngießer und Anna Seitz erklären, welche Gefahren bei einer Klimaerwärmung drohen.

© S. Hofschlager / pixelio.de

Kirchhain. Erderwärmung kommt durch Treibhausgase zustande. Gelangen sie in die Atmosphäre, tragen sie zur Bildung von Löchern in der Ozonschicht bei. Gäbe es keine Ozonschicht, würde die Sonne ungehindert auf die Erde treffen und so jede Art von Leben unmöglich machen. Doch den meisten sind die Auswirkungen gar nicht bewusst. Wenn sich die Erde weiter erwärmt, würden sich Wetterextreme verschlimmern.

Es gäbe stärkere Stürme, höheren Niederschlag und mehr Trockenheit. Durch den Anstieg der Temperatur würden viele Korallenriffe zerstört werden, da die Wassertemperatur zu hoch für ihr Wachstum ist. Außerdem würden die Gletscher weiter schmelzen, was zu einem höheren Meeresspiegel und somit in der Zukunft zu einer Überflutung von einem Viertel der Weltbevölkerung führen könnte. Zusätzlich könnten dadurch auch Mangrovenwälder überschwemmt werden.

Eis schmilzt und setzt Treibhausgase frei

Die Arktis ist dazu ein großer Treibhausspeicher. Wenn dort das Eis schmilzt, würden durch die Freisetzung der Treibhausgase sehr viele Pflanzen- und Tierarten aussterben. Zusammengefasst würde der weitere Anstieg der Temperatur die Artenvielfalt und Lebensräume unserer Erde komplett zerstören und die gesamte Natur aus dem Gleichgewicht bringen. Außerdem ist es eine Gefährdung unserer eigenen Nahrungs- und Existenzgrundlage. Welche Folgen hätte der Klimawandel konkret für Deutschland? Es gäbe weniger Schneetage und stärkere Klimaschwankungen. Für viele Baumarten wäre es zu trocken, was für die deutsche Wirtschaft nicht gut wäre, da diese mehr auf Holzproduktion setzen will.

Ausbreitung von Krankheitserregern

Es werden sich viele über Zecken, Mücken und andere Tiere übertragbare Krankheitserreger weiter ausbreiten und sogar neue hinzukommen. Wenn sich die Erde alleine um zwei Grad erwärmt, wären bis Ende des Jahrhunderts 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten Deutschlands ausgestorben oder genetisch und räumlich angepasst. Die ganzen Funktionszusammenhänge und ökologischen Systeme würden durcheinandergebracht werden. Was kann man gegen die Erderwärmung machen?

Man sollte zum Beispiel zu einem Ökostromanbieter wechseln, mehr öffentliche Verkehrsmittel benutzen, auf fleischarme Ernährung umsteigen, darauf achten, dass Nahrungsmittel Bio-Erzeugnisse und aus der Region sind und Energiesparen durch Ausschalten elektronischer Geräte, mehr Gebrauch von Energiesparlampen und Wäsche bei niedriger Temperatur waschen. Fakt ist, dass die Erde jedem von uns ein Zuhause ist und um dieses Zuhause sollte sich jeder von uns auch kümmern.

von Charlotte Kanngießer und Anna Seitz, Klasse G9c, Alfred-Wegener-Schule Kirchhain


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