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Gymnasium Philippinum

Das Spiel mit dem Tod

Crystal Meth, Speed, Krokodil - Wie sagt man nein? Jährlich sterben ca. 74 000 Menschen allein in Deutschland an Drogen. Einige der gefährlichsten Drogen sind zum Beispiel Heroin, Krokodil, Speed und Ecstasy, die schwere Auswirkungen haben.

So sieht die Droge Crytal Meth aus.

© dpa

Marburg. Heroin beispielsweise ist eine „drückende“ Droge, die die Schmerzwahrnehmung des Gehirns beeinflusst. Kurzfristige Auswirkungen dieser Droge sind unter anderem ein Zustand, in dem man zwischen wachen und schläfrigen Phasen wechselt („in the nod“). Im Gegensatz zu den langfristigen Auswirkungen wie totale soziale Verelendung und starke Organschäden, sind die kurzfristigen Auswirkungen noch „relativ gering“.

Krokodil ist eine der billigsten Drogen (ein Schuss = rund zwei Euro), aber auch eine der gefährlichsten. Es ist das Resultat aus freiverkäuflichen Medikamenten. Die Konsumenten werden sehr schnell abhängig und sterben nach rund einem bis drei Jahren. Man nennt sie Krokodil, da die Haut praktisch „von innen aufgefressen wird“ und stark der Haut eines Krokodils ähnelt.

Durch die „Partydrogen“ Speed und Ecstasy werden wichtige Körpersignale wie Hunger, Durst und Müdigkeit nicht mehr wahrgenommen. Dadurch kommt es zu extremen Flüssigkeitsverlust und schließlich kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. Die langfristigen Auswirkungen der Drogen sind Leber- und Nierenversagen.

Stark ist, wer nein sagt

Aber wie sagt man „Nein“ zu solchen Drogen? „Du gehörst zu uns, wenn du nur einen Zug nimmst, versprochen!“ Viele werden durch Gruppenzwang in die Drogenszene gezogen. Wenn du von der Gruppe oder von Freunden unter Druck gesetzt wirst, ist es wirklich schwer, nein zu sagen. Aber dir muss bewusst sein, dass wahre Freunde einen nicht dazu drängen, Drogen zu nehmen, denn sie würden niemals das Leben eines anderen Freundes aufs Spiel setzen.

Außerdem ist nur der stark, der nein sagen kann und nicht diejenigen, die sich in den Tod mitreißen lassen. Also nicht einschüchtern lassen und stark bleiben!

Drogenberatungsstellen sind in Marburg zum Beispiel „Das Blaue Kreuz" in der Wilhelmstraße 8A. Weitere Beratungsstellen findest du im Internet.

von Jana Hempel, Maren Jäger und Janika Schmidt, Klasse 8b, Gymnasium Philippinum


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