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Elisabethschule Marburg

Anwohner zu Waldrodung in Cappel

Sobald man den Cappeler Wald betritt, sieht man sofort, dass hier Waldarbeiten stattfinden. Am Rande der Wege liegen zahlreiche gefällte Bäume, und beliebte Spazierwege sind gesperrt. Anwohner und Spaziergänger sind verärgert; doch manche profitieren von diesen Arbeiten.

Cappel. Wir haben mit Anwohnern über diese Situation gesprochen. Hans-Georg Willershausen, der nahe des Cappeler Waldes wohnt, macht regelmäßig seinen Gang durch den Wald. „Doch durch die Absperrungen der Wege geht dies nicht”, sagte er. Er findet die Arbeiten nicht gut, da nur die großen Baumstämme verarbeitet und die kleinen Äste und Stämme liegen gelassen werden. Er findet, dass dies eine „große Frechheit“ sei, da der Wald wie ein Trümmerhaufen aussehe. Außerdem habe er in der letzten Zeit oft von Anwohnern gehört, dass es Begegnungen mit Wildschweinen dadurch gegeben habe und er könne sich vorstellen, dass dies an den lauten Waldarbeiten liegt.

Eine Spaziergängerin, die ihren Namen nicht nennen möchte, findet die Waldarbeiten nicht gut, da die Bäume nur wegen des Geldes gefällt würden. Es sei traurig, dass man dagegen machtlos sei. Eine andere Spaziergängerin sagt, dass sie sich auch von den Arbeiten gestört fühle. Sie wohnt mit ihrer Familie nah am Wald und wird oft von den lauten Geräuschen gestört. Die Spaziergängerin suchte schon das Gespräch mit einem Waldarbeiter, doch dieser habe ihr keine Auskunft geben können.

Es gibt aber auch positive Stimmen. Eine weitere Anwohnerin erklärt zum Beispiel, dass sie die Rodung der Bäume gutfindet, da man so mehr von der schönen Lichtung sehe.

von Vivien Müller und Lea- Emily Mathias, Klasse 8c, Elisabethschule Marburg

[Peter Gassner]

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