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Werbegag oder Klimaschutz?

Gymnasium Philippinum Werbegag oder Klimaschutz?

Unsere Schülerreporter hörten sich in Marburger Bäckereien nach den ersten Erfahrungen mit dem Marburger Klimaschutz-Kaffeebecher um.

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Ende Februar wurde der Klimaschutz-Becher vorgestellt, der jedoch anscheinend wenig genutzt wird.Foto: Stadt Marburg

Marburg. Seit dem 1. März haben 19 Bäckereien und Cafés neue Marburger-Klimaschutz­Kaffeebecher aus 100 Prozent natürlichen Rohstoffen, zudem schadstoff­ und rohölfrei als Alternative zu den bekannten Bechern aus mit Plastik überzogener Pappe.

Wir waren in 3 der 19 Bäckereien: der Vollkornbäckerei Siebenkorn, Bäckerei Horst und Konditorei Vetter. Dort konnten sich die Marburger einen Kaffeebecher holen, der von der Stadt finanziert wurde. Wir haben den Mitarbeitern Fragen über die Verbraucherfreundlichkeit der Becher gestellt. Alle drei Bäckereien sagten aus, dass die Kunden diese sehr gut annehmen und sie teilweise schon am ersten Tag alle vergriffen waren.

Kunden müssen Kaffee von Tasse in Becher füllen

Aber bringen diese neuen Kaffeebecher überhaupt etwas, wenn die Hygienevorschriften so streng sind? Sowohl die Angestellten der Vollkornbäckerei Siebenkorn, Bäckerei Horst als auch die der Konditorei Vetter berichteten, dass sie die Becher nur wieder befüllen dürfen, wenn die Kunden Kaffee aus Tassen in die Becher füllen. Bis jetzt waren jedoch keine Kunden in den Filialen, um die Becher wieder aufzufüllen.

Da stellt sich die Frage, ob die Kunden überhaupt wissen, inwiefern man die Kaffeebecher wieder im Geschäft auffüllen kann oder ob die Verkäufer überhaupt ausreichend informiert sind. Da man weder eigene Becher benutzen, noch die Klimaschutz Becher verwenden kann, stellt sich ebenfalls die Frage, ob die Becher im Nachhinein, wie normale Pappbecher, nur weggeworfen werden oder ob die Kunden sie tatsächlich wiederverwenden. Macht die Stadt durch die Produktionskosten nicht nur Verlust, wenn sie sowieso weggeworfen werden?

Als Fazit kann man sagen, dass die Idee hinter dem Ganzen eigentlich sehr gut ist, aber die Planung und die Umsetzung dann doch ziemlich schlecht sind, und man sich nur wundert was das ganze Projekt nun soll.

von Paula Bender und Raja Röwekamp, Klasse 8b, Gymnasium Philippinum Marburg

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