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Lohn für beispielhafte Leistungen

Europäischer Sonderpreis Lohn für beispielhafte Leistungen

Die Großseelheimer Dorfgemeinschaft ist im ungarischen Tihany mit dem „Europäischen Dorferneuerungspreis für ­besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung“ ausgezeichnet worden.

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Bei der Preisübergabe an Großseelheim (von links): Juryvorsitzender Charles Konnen, Staatssekretär Miklós Zsolt Kis, Theres Friewald-Hofbauer (Geschäftsführerin der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Österreich), Helmut Hofmann, Evelyn Leukel, Jürgen Wenz, Brigitte Wenz und Vize-Präsident Ryszard Wilczyski (Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung, Österreich). Foto: redphoto.hu

Quelle: redphoto.hu

Gro0ßseelheim. Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll, der auch Vorsitzender der ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist, sowie der ungarische Umweltstaatssekretär Miklós Zsolt Kis überreichten die Urkunde während des Festakts zum Abschluss des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs 2016 an Ortsvorsteher Helmut Hofmann, Stadträtin Evelyn Leukel sowie Brigitte und Jürgen Wenz von der AG Europa, stellvertretend für die zwölfköpfige Delegation.

Vor mehr als 1600 Gästen wurde vorgestellt, welche Initiativen zur Entwicklung Großseelheims in den vergangenen Jahren beigetragen haben. Eine besondere Würdigung gab es von der Bewertungskommission für die Neunutzung und Bewahrung der historischen Gebäude im Ortskern und die vielen bürgerschaftlichen und wirtschaftlichen Initiativen aus dem Ort und für den Ort. Beispielhaft genannt werden die AG Adventsmarkt, die Friedhofs-AG, der Geschichts- und Kulturpfad, das „Luthergärtchen“, das Nahwärmenetz, der „Werkhof“ und die Arbeit der örtlichen Unternehmen von Gewerbe bis Landwirtschaft. Besonderes Lob gab es auch für den Verein „Kinder im Dorf“.

In der Bewertung heißt es unter anderem: „…Die Dorfgemeinschaft zeichnet sich durch eine aktive, selbstverwaltete und vorbildhafte Bürgerbeteiligung aus, diese gilt auch als Integrationsfaktor für Neubürger und Zugezogene. Das gesellschaftliche Miteinander zwischen den Generationen funktioniert gut…“

15 Stunden Bahnfahrt

Zwölf Großseelheimerinnen und Großseelheimer hatten die 15-stündige Bahnfahrt nach Tihany auf sich genommen, das als die Perle vom Balaton gilt. Dort präsentierten sich 24 preisgekrönte Orte ganz nach dem Motto des Wettbewerbs, „Offen sein“.

Der Wettbewerb um den 14. Europäischen Dorferneuerungspreis war geleitet von der Intention, besonders herausragende und beispielhafte Entwicklungs- und Erneuerungsprozesse im ländlichen Gemeinwesen zu prämieren. Berücksichtigt wurden hierbei auch ökonomische und kulturelle Bereiche ebenso wie die Zukunftsfähigkeit der teilnehmenden Gemeinden und ­kommunalen Allianzen.

Umrahmt von einem sehr schönen kulturellen Programm war diese Veranstaltung ein großartiges Erlebnis. Ebenso einzigartig war die Atmosphäre an den Ausstellungsständen. Jede teilnehmende Gemeinde hatte Gelegenheit, sich selbst und seine Region den anderen Teilnehmern und Gästen vorzustellen, was ausgiebig genutzt wurde. Die „Großseelheimer Früchtchen“ waren ebenso begehrt, wie die Broschüren, Pins und kleine Geschenke, wobei die Großseelheimer nicht nur ihren Ort, sondern auch Kirchhain, Marburg den Landkreis und das Land Hessen präsentierten.

Die Einladung der Stadt Tihany zum Abendessen wurde zu einem wunderschönen europäischen Abend mit vielen neuen Freunden aus ganz Europa.

Den Samstag nutzten die Teilnehmer, um Tihany, seine Geschichte und Kultur näher kennenzulernen. Dazu gehörte auch eine Schifffahrt auf dem Balaton. Der Besuch des Weinfestes am Samstagabend war zeitlich limitiert, da Sonntag in aller Frühe schon die Heimreise anstand.

von Evelyn Leukel

und Helmut Hofmann

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