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Eine Überraschung zum Kirmes-Wochenende

Spende für die Kellmark-Kapelle Eine Überraschung zum Kirmes-Wochenende

Vier Tage lang feierten die Mardorfer ihre Kirmes. In diesem Rahmen überreichte das Blasorchester der Feuerwehr eine Spende für die Sanierung der Kellmark-Kapelle.

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Benjamin Klingelhöfer (links) und Antonia Kraus vom Blasorchester übergaben den Scheck an Gerhard Dörr. Foto: Schick

Mardorf. Gerhard Dörr vom Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde nahm einen Scheck in Höhe von 3000 Euro entgegen. Ein Großteil dieses Beitrags war durch das Benefizkonzert des Blasorchesters Mitte September (die OP berichtete) zusammengekommen. „Den Rest“, so Abteilungsleiterin Antonia Kraus, „haben wir durch unsere Vereinskasse aufgerundet, damit es eine gerade Summe wird.“ Rund 200 Gäste hatten das Konzert im Bürgerhaus besucht und unerwartet viel Geld gespendet. „Wir hätten mit deutlich weniger gerechnet“, gab Antonia Kraus zu.

Auch Gerhard Dörr freute sich über den hohen Betrag. „Das ist extrem viel wert für uns“, betonte er. Seit etwa zwei Jahren läuft die umfassende Sanierung der Kellmark-Kapelle. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund145000 Euro. Geplant ist, die Kapelle im Mai kommenden Jahres einzuweihen. Die finanzielle Unterstützung durch das Blasorchester der Feuerwehr leiste laut Dörr auf diesem Weg einen wichtigen Beitrag. „Ohne das Blasorchester wären wir in Mardorf ganz arm dran - nicht nur bei der Kirmes, sondern auch bei vielen anderen Veranstaltungen“, lobte er.

Beim Kirmeswochenende hatte das Blasorchester seinen großen Auftritt am Sonntag: Zunächst begleitete es musikalisch den traditionellen Festzug durch das Dorf, am Nachmittag spielte das Ensemble im Zelt weiter. Dort traten auch das Jugendblasorchester unter der Leitung von Martin Gockel sowie die von Kirsten Fischer trainierte Tanzgruppe „Zuckerpuppen“ des SV Mardorf auf. Mit einem Schlager- und Oldieabend, bei dem DJ Aleks Kräling auflegte, ging der Sonntag zu Ende.

Schon am Freitag war die Kirmes mit einem Burschen- und Mädchenschaftstreffen eröffnet worden. „Da waren 600 Leute da und wir hatten volles Haus“, freute sich Kirmes-Organisator Peter Schick. Trotz des schlechten Wetters kamen zum Tanzabend am Samstag immerhin 400 Gäste - eine für Schick zufriedenstellende Zahl, wenngleich er sagt: „Früher war das unser bester Tag. Aber wahrscheinlich sprechen wir mit dieser Veranstaltung eine Generation an, die nicht mehr so oft ausgeht“, mutmaßte er. Mit dem Frühschoppen am Montag ging die Kirmes zu Ende.

von Yanik Schick

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