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„Es macht so viel Spaß!“

Das Training macht sich bemerkbar „Es macht so viel Spaß!“

Die Sportstudios vita fitness, move und Physicum machen drei OP-Teams fit für den Ahrens Stadtlauf

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Team „Best Ager“ steigert sein Tempo mit Pfadspielen, die „Jungen Mütter“ (Bild rechts) trainieren für eine starke Rumpfmuskulatur und das Laufen ist für Team „Anfänger“ längst kein Neuland mehr. Fotos: Chrissanthi Nikolakudi

von Chrissanthi Nikolakudi

Ein Sprichwort sagt „Aller Anfang ist schwer“, aber das scheint für die OP-Teams, die beim Ahrens Stadtlauf am 29. September mitlaufen möchten, gar nicht zuzutreffen. Das Training hat vor sechs Wochen begonnen, und mittlerweile sind schon neue, individuelle Trainingspläne geschrieben worden, aber kein einziger Teilnehmer aus den drei Teams „Best Ager“, „Anfänger“ und „Junge Mütter“ zeigte mangelnde Motivation oder Ermüdungserscheinungen.
Ganz im Gegenteil: Anne-Kathrin Zahnwetzer von den „Jungen Müttern“ freut sich, „endlich mal wieder, was tun“ zu können: „Es macht so viel Spaß!“ Teresa Hühn, die zu den Anfängern gehört, die in der move Sportwelt trainieren, sagt: „In der Gruppe sind wir alle motivierter.“ Und ein kleiner Nebeneffekt spornt sie zusätzlich an: „Auf der Waage macht sich das Training dreimal die Woche auch schon bemerkbar.“
Dennis Hörr, Trainer im move, war anfangs sehr zurückhaltend mit der Erstellung der Trainingspläne, weil er die Laufanfänger betreut. „Ich wusste nicht, was das hier für eine super Truppe ist“, lacht er. Seit es modifizierte Trainingseinheiten gibt, die jeden individueller fördern sollen, bemerkt Sabine Sell auch schon eine kleine Begleiterscheinung: Muskelkater. „Alles halb so wild“, lacht sie.

Alles rund ums Laufen
Das vita fitness sowie auch das Physicum und move üben mit den insgesamt 18 OP-Läufern nicht nur reine Laufeinheiten – auch die Koordination und Rumpfkraft muss gestärkt werden, damit die Stadtläufer eine Verbesserung ihres Laufstils und Körperhaltung erreichen können. „Alle Übungen werden mit dem eigenen Körpergewicht durchgeführt. Die Teilnehmer lernen, gezielt ihre Muskulatur anzusteuern und diese während der Übung zu halten“, erklärt vita-fitness-Trainerin Esther Kracht. Die Gruppe „Junge Mütter“ trainiert direkt schon montags das erste Mal zusammen: „Da weiß man direkt schon zu Anfang der Woche, was man geschafft hat“, erklären die stolzen Mütter.
Die „Best Ager“, die mit Physicum-Trainer Volker Kopp und unter der ärztlichen Begleitung von Dr. Carsten Busch trainieren, wiederholen neben den Laufeinheiten immer wieder das „Lauf-ABC“. Mit Übungen wie Seitwärts-Laufen oder beim Joggen die Beine hinten so hoch schellen lassen, das sie fast den Hintern berühren, sollen die Stadtläufer lernen, die richtige Haltung einzunehmen und ein gesundes Abrollverhalten der Füße zu trainieren.  „Jeder in unserer Gruppe läuft jetzt acht Kilometer locker durch – wahrscheinlich auch zehn. Vielleicht nicht schnell, aber jeder kann sie laufen“, stellt Dr. Busch fest. Um die Schnelligkeit zu steigern, haben Trainer Kopp und Dr. Busch ein Pfadspiel eingeführt, bei dem jeder Läufer selbst entscheidet, wann er das Tempo anzieht und wann er wieder gemütlich weiter joggt. Der Körper lernt so, sich schneller zu regenerieren und wird auf Dauer belastbarer. Die nächste Steigerung wird ein Intervall-Training sein, was für fortgeschrittene Läufer gedacht ist. Das muss den „Best Agern" erst mal jemand nachmachen.

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