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Einwurf Zwickmühle

Die Revierrivalen Borussia Dortmund und Schalke 04 scheinen sich einen Wettbewerb zu liefern, wer die Bundesligapause für die Fußballfans am kurzweiligsten gestaltet.

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Marburg. Erst legte der BVB mit dem Zerwürfnis zwischen Ex-Trainer Tuchel und Geschäftsführer Watzke vor. Jetzt zieht der Nachbar aus Gelsenkirchen in Person von Jewgen Konopljanka nach. Der Bankdrücker - den Schalke erst auslieh und dann für 12,5 Millionen Euro fest verpflichten musste, obwohl man ihn sportlich gar nicht gebrauchen kann - bezeichnete Trainer Markus Weinzierl im Interview mit einer ukraini­schen Zeitung als „Feigling“ und holte zum Rundumschlag aus: „Er bleibt nicht länger Trainer dieser Mannschaft. Ansonsten steigt Schalke in die 2. Liga ab.“ Damit schadet sich Konopljanka selbst, er erschwert es aber auch dem ohnehin angezählten Trainer und dem Verein. Eigentlich müsste Schalke den Flügelspieler nun rauswerfen. Dann wären aber die 12,5 Millionen endgültig in den Sand gesetzt. Eine Zwickmühle.

von Holger Schmidt

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