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Einwurf Zu verschmerzen

Die Fußball-Weltmeister sind auch im Ausland begehrt. So soll der SSC Neapel seine Fühler nach Christoph Kramer ausgestreckt haben, Mönchengladbach will den Mittelfeldspieler aber definitiv halten. Erfolgreicher war das Werben von Real Madrid um Toni Kroos.

Marburg. Der war Feuer und Flamme und sorgte für etwas ganz Außergewöhnliches: Der FC Bayern München hat sich von einem Leistungsträger getrennt. In der Regel haben in den vergangenen Jahren schließlich nur Spieler die Säbener Straße verlassen, die dem deutschen Rekordmeister aus unterschiedlichen Gründen (Alter, Trainer, System) nicht mehr ins Konzept passten.

Die recht einsilbige Verabschiedung seitens des FCB erweckt den Eindruck, dass der Verein auch angesichts der starken WM-Leistungen nicht gerade glücklich über den Kroos-Abgang ist. Das Schmerzensgeld von 30 Millionen Euro wird sie darüber hinwegtrösten. Die Bayern werden‘s also verkraften - und ihrerseits auf dem Transfermarkt kräftig zuschlagen.

von Holger Schmidt

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