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Wiederentdeckung des Mount Magath

Einwurf Wiederentdeckung des Mount Magath

Viele Jahre stand er einfach da, wurde kaum beachtet. Die Natur schien ihn sich einzuverleiben, er war von Moos überwuchert. Dann kam der Greenkeeper – nun strahlt er in neuem Glanz, der „Hügel der Leiden“. Sehr zum Gefallen von Wolfsburgs Coach Martin Schmidt, wohl weniger zur Freude der VfL-Kicker.

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Fünf Meter ist er hoch, 24 Prozent beträgt die Steigung. Rampen sowie drei Treppen mit bis zu 70 Zentimeter hohen Stufen führen auf das Monument, das „Quälix“ Magath, der den VfL 2009 zum einzigen Meistertitel geführt hatte, einst errichten ließ. Laufend oder springend geht es unter Magaths Nach-Nach-Nach-Nach-Nachfolger Schmidt nun wieder hinauf. So einen Hügel, sagt der frühere 05- und neue VfL-Trainer, „habe ich in Mainz vermisst“. Ob das wohl der Grund war, weshalb es für die Rheinhessen unter ihm zuletzt nicht mehr lief?

An der Schnellkraft, der Explosivität, der Fitness allgemein wird am „Mount Magath“ gearbeitet. Ein Stück weit ist‘s aber auch Symbolik: Die Wölfe wollen nach oben steigen – auch in der Bundesliga-Tabelle. Ein Sieg am Sonntag in Leverkusen könnte direkt zwei, drei Stufen ausmachen.

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Von Redakteur Stefan Weisbrod