Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Wie ein Absteiger

Einwurf Wie ein Absteiger

70 Minuten lang waren sich die Betrachter einig: So spielt kein Absteiger. Die Eintracht hatte gegen formstarke Leverkusener couragiert verteidigt, hin und wieder Nadelstiche gesetzt und sogar die beste Chance der Partie gehabt.

Voriger Artikel
Auf der Kippe
Nächster Artikel
Noch ein Fass

Marburg. Was fehlte, war die Durchschlagskraft. Ohne Alex Meier gibt es niemanden, der den unbedingten Willen zeigt, den Ball einfach reinzumachen. Nicht Haris Seferovic, nicht Luc Castaignos, nicht Sonny Kittel und auch nicht Stefan Aigner, der in den vergangenen Spielzeiten ein verlässlicher Torschütze war. Wie man es macht, konnten sich die Frankfurter dann beim Gegner abschauen. Kevin Kampl, gerade erst eingewechselt, legte den ganzen Frust des Reservistendaseins in seinen ersten Schuss - und traf. Das hatte auch, aber nicht nur mit Glück zu tun. Es war eine Frage der Qualität, die der Champions-League-Anwärter dem Abstiegskandidaten eben voraus hat. Noch dazu hat die Eintracht das Glück verlassen, dass die Konkurrenz ebenfalls patzt. Mit den Siegen von Bremen, Augsburg, Hoffenheim und Darmstadt wird es nun ganz schwer, zumindest noch den Relegationsplatz zu erreichen. Zumal man nach guten 70 Minuten in Anbetracht der letzten 20 Minuten aus Frankfurter Sicht leider sagen muss: So spielt ein Absteiger.

von Holger Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Einwurf