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Einwurf Werte schaffen

Es gibt zu viele Fußballspiele! Das sagt Karl-Heinz Rummenigge und damit hat er vollkommen recht.

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Ein starkes Stück Handball

Marburg. Allerdings ist es leider nur die halbe Wahrheit, wenn der Bayern-Boss seine Kritik einzig auf die Nationalmannschaft bezieht. Nations Cup, Confederations Cup, die Qualifikationsturniere mit Partien minderer Qualität - Fifa und Uefa seien gefordert, meint Rummenigge. Die Begriffe Champions League oder Club-WM meidet Münchens Vorstandschef indes wie der Teufel das Weihwasser. Dabei gibt es auch in diesen Wettbewerben viel zu viele überflüssige, spannungsarme Spiele. Doch um den Fußballfan geht es Rummenigge ja gar nicht. Vielmehr stört es den Ex-Stürmer, dass die Nationalelf das Verletzungsrisiko für seine Stars erhöht, die dann beim fröhlichen Titelhamstern und Geldvermehren fehlen. Also heißt es: böser DFB, böse Fifa, böse Uefa. Dabei sollte Rummenigge jedoch nicht vergessen, dass die Nationalmannschaft maßgeblich die Werte schafft, die ihm so wichtig sind: die Marktwerte der Spieler.

von Holger Schmidt

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