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Wer zahlt, bestimmt

Einwurf Wer zahlt, bestimmt

Kreativität ist gefordert. Auch von Fußballclubs, die mehr Geld in die Kasse kriegen wollen. Wie etwa der FC Wiener Neustadt. Der hat für 500 Euro kleine Werbepakete angeboten – und ein Los. Der Gewinn: die Namensrechte am Stadion bis zum Saisonende. Nun kickt der österreichische Zweitligist im „Teddybären- und Plüsch-Stadion“ ...

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Kurios anmutende Stadionnamen gibt‘s aber auch in Deutschland. In Fürth etwa. Bis 1997 trug die dortige Spielstätte den Namen „Sportpark Ronhof“. So weit, so normal. Doch danach: Nach mehr als einem Jahrzehnt „Playmobil-Stadion“ wurde einige Zeit in der „Trolli Arena“ gespielt. Seit vergangenem Jahr kickt die Spielvereinigung Greuther Fürth nun im „Sportpark Ronhof Thomas Sommer“.

Ist das Stadion nach einem früheren Topstürmer der „Kleeblätter“ benannt worden? Oder etwa nach einem Fürther Meistertrainer aus den 20er-Jahren? Weder noch: Ein Immobilienhändler hat die Namensrechte gekauft. Wer zahlt, der bestimmt auch – für Sentimentalitäten oder Nostalgie bleibt kein Platz.

So gesehen sind die Wiener Neustädter besser davongekommen als die Fürther. „Teddybären- und Plüsch-Stadion“ klingt im Vergleich jedenfalls sympathischer.

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