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Einwurf Weiter geht‘s

Neun Spieltage sind in der Bundesliga noch auszutragen. Nicht auszuschließen, dass der FC Bayern daraus noch 25 oder 27 Punkte holt. Theoretisch ist so eine Ausbeute auch für Darmstadt 98 möglich. 40 oder 42 Zähler würden voraussichtlich zum Klassenerhalt reichen. Doch Durchhalteparolen werden beim Tabellenletzten immer seltener bemüht. Haben sich die „Lilien“ aufgegeben? Ja. Und nein.

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Ja, weil die sportlich Verantwortlichen um Trainer Torsten Frings seit zwei, drei Wochen selbst nicht mehr von einer echten Chance ausgehen. Sie haben den Druck vom Team genommen, das nun durchaus ordentlichen Fußball spielt. So auch in Wolfsburg. Doch dort stand es am Ende wieder mit leeren Händen da.

Nein, weil das Wohl und Wehe der 98er – anders als etwa beim HSV – nicht von der ersten Liga abhängt. Die Führung plant längst für Liga zwei und damit für die Klasse, in die der Club derzeit mit Blick auf die Infrastruktur und vor allem aufs finanzielle wie sportliche Potenzial gehört. Das ist keineswegs despektierlich gemeint – ganz im Gegenteil!

Noch vor vier Jahren stieg Darmstadt sportlich in die vierte Liga ab, blieb nur wegen des Lizenzentzugs von Kickers Offenbach drittklassig. Beeindruckend, was seitdem in Südhessen geleistet wurde – auf und neben dem Platz. Präsident Rüdiger Fritsch und Co. haben klasse Aufbauarbeit geleistet. Sie werden sie fortsetzen. Und aus dem SV 98 möglicherweise einen Verein machen, der in ein paar Jahren in der ersten Liga genau richtig aufgehoben ist.

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