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Einwurf Unvermittelbar

Die Olympischen Winterspiele 2026 werden ganz bestimmt stattfinden. So wie 2014 in Sotschi, wie kommendes Jahr in Pyeongchang, wie 2022 in Peking. Irgendwo werden sie über die Bühne gehen. Aber nicht in Tirol und in Bayern. Obwohl es dort ziemlich gute Voraussetzungen gibt: Geeignete Wettkampfstätten existieren bereits, das Interesse am Wintersport ist zweifelsfrei vorhanden. Aber eben keine Begeisterung für eine solche Großveranstaltung.

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Kein Ruhekissen

Mehr als 53 Prozent der Tiroler haben gegen eine Bewerbung für die Winterspiele gestimmt. Dabei war das Konzept durchdacht: Auf teure Neubauten sollte verzichtet, stattdessen vorhandene Infrastruktur in und um Innsbruck genutzt werden, auch im Nachbarland: Eishockeyspiele in Garmisch-Partenkirchen, die Eisschnelllaufrennen in Inzell – so war‘s gedacht. Wird‘s aber nicht geben.

Die olympische Idee zieht nicht mehr. Statt an sportliche Höchstleistungen denken immer mehr Menschen bei Olympia an Gigantismus, an explodierende Kosten, an Selbstdarstellung von Funktionären und Politikern – da konnten die Verantwortlichen in den Alpen noch so sehr hervorheben, dass bei ihnen alles anders sein würde. Winterspiele, scheint es, sind in klassischen Wintersportregionen nicht mehr vermittelbar.

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